(8) Pleiten statt Erfolge

8. Der Euro gefährdet den langfristigen Erfolg der deutschen Wirtschaft

Rufen wir uns wieder die Regel ins Gedächtnis: starke Wirtschaftskraft, starke Währung, schwache Wirtschaftskraft, schwache Währung. Da es in der EU sehr starke Wirtschaftsnationen gibt, aber auch Länder mit einer geringen Produktivität und unzureichenden Wirtschaftsstruktur, bedeutet dies, dass die Gemeinschaftswährung für einige Staaten zu stark ist, für Länder wie Deutschland zu schwach. Und gerade dieser Aspekt wird von den Euro-Befürwortern als positiv verkauft, die schwache Währung. In der Tat: kurzfristig kann man mit billigen Gütern natürlich kurzfristig Export-Erfolge erzielen, insbesondere, wenn sonst die Qualität stimmt. Langfristig erfolgreich sind j edoch gerade Länder, die starke Währungen haben. Das Geheimnis: Unternehmen dieser Länder mussten besser und kreativer sein, mussten sich etwas einfallen lassen, um die Qualität zu verbessern, die Produktivität erhöhen etc. Deutscher Fleiß der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, deutscher Unternehmergeist sorgten auch zu DM-Zeiten dafür, dass deutsche Produkte überall in der Welt gefragt sind – auch wenn sie etwas mehr kosten als die Konkurrenzprodukte.

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