(7) Tiefpunkt Investitionen

7. Deutschland hat seit Einführung des Euro geringste Investitionsrate in gesamter EU

Mit gerade einmal 3,9 Prozent weist Deutschland laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung (FAZ) die geringste Investitionsrate aus. „So beliefen sich die Bruttoanlageinvestitionen durchschnittlich nur auf 3,9 Prozent des BIP. Dagegen hatten die wegen der niedrigen Zinsen boomenden, heute krisengeplagten Staaten wie Irland und Spanien zweistellige Investitionsquoten. Griechenland und Portugal erreichten rund 7 Prozent&ld quo;, so die Tageszeitung. Erst seit Ausbruch der Finanz- und Schuldenkrise fließt das Geld wieder langsam ins Geld zurück. Der Grund für dieses Phänomen. Die heute südosteuropäischen Staaten profitierten lange Zeit von für diese Länder ungewöhnlich niedrigen Zinsen dank Euro. Länder, die bereits in der Vergangenheit gewohnt war, sich über die Druckerpresse zu finanzieren, wurden so ermuntert, die günstigen Niedrigzinskredite zu nutzen, um ausländische Waren, darunter auch deutsche Güter, zu kaufen. Auch deutsche Anleger legten ihr Geld in den vermeintlichen Boomländern an. Die hohen Exportquoten waren also kreditfinanziert. Die Konsequenz: aus Deutschland wurde erhebliches Kapital abgezogen. Und während der 12 Jahre wies Deutschland mit 1,2 Prozent das zweitniedrigste Wirtschaftswachstum innerhalb der EU auf. Der EU-Durchschnitt beträgt 1,5 Prozent. Nachdem erhebliches Kapital durch die Nichtzurückzahlung der Kredite vernichtet wurde, die Region unsicher wird und der Euro bröckelt, fließt nun das Geld wieder zurück

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Join 108 other followers