Was die Medien unter Integration verstehen..

In der gestrigen Sendung Kontraste auf ARD „Statt Integration Abschiebung – Behördenwillkür nach 17 Jahren Deutschlandaufenthalt“ kam es zum Eklat, als der Fernsehsender folgendes behauptete:

Hassan Khateeb lebt mit seinen sechs Geschwistern in Dietzenbach nahe Offenbach. Alle Kinder besuchen erfolgreich die Schule und sprechen fließend Deutsch. Eine Integrationsgeschichte wie aus dem Bilderbuch

Damit versuchte der Sender zu suggerieren, Deutschkenntnisse und gute Bildung wären ausreichend, um Menschen aus kulturfremden Kreisen zu integrieren. Mit dem gleichen Argument könnte man dann den islamischen Terroristen Mohammed Atta, den Terror-Bomber vom 11. September 2001, der fließend Deutsch beherrschte und hier an der technischen Universität auf unsere Kosten von 1992 bis 1999 u.a. Städtebau studierte, als „integriert“ betrachten. Würde der islamische Terrorist Atta also auch heute noch unauffällig auf unsere Kosten leben, dann wäre auch er jetzt 17 Jahre in Deutschland. Doch was macht uns so sicher, daß die Familie aus dem Kontraste-Märchenfilm Beitrag  nicht integriert ist?

Tief verhüllte unterdrückte Frauen auf dem von Kontraste-gezeigten Familienbild und in dem Bericht sind ja das eine, das andere ist folgende Textpassage im Kontraste Beitrag:

2006 gründet der Kreis Offenbach gemeinsam mit der Polizei eine Arbeitsgemeinschaft namens „AG Wohlfahrt“. Deren wohltätiges Handeln besteht darin, die Herkunft aller staatenlosen Palästinenser zu prüfen, die im Landkreis geduldet werden. Der Verdacht: Viele seien in Wirklichkeit Jordanier, somit ausreisepflichtig und bezögen zu Unrecht Sozialleistungen.

Mit anderen Worten: Unabhängig davon, zu welchem Staat man also die Familie zählen muss und unabhängig davon, ob bei dem Verdacht von zu Unrecht kassierten Sozialleistungen (bekämen wir die eigentlich wieder zurück?) etwas dran ist, fakt ist, daß die Familie überhaupt Sozialleistungen bezogen hat, obwohl sie doch angeblich so gut integriert sind.

Wir wollen Ihnen allerdings die eine Passage  aus dem Kontraste Beitrag nicht vorenthalten, dort sagte Peter Koch, Lehrer für Wirtschaftswissenschaft, folgendes:

Da stecken 13 Jahre Schulbildung in dem jungen Mann, wir haben investiert in seine Ausbildung und jetzt just wo er Rechtsanwalt werden könnte, viele Steuern zahlt, Einkommenssteuer, und das zurück gibt, was der Staat ihm gegeben hat, da will man ihn loswerden. Das ist nicht mal ökonomisch sinnvoll, das ist Nonsens, so etwas!

Statt also ersteinmal bei sich die Hausaufgaben zu machen, und die raren deutschen Steuergelder in eine bessere Bildung unserer einheimischen Jugend auszugeben, versickern die Millionen und Milliarden in Integrationsprojekten, die von vornherein und insgesamt gesehen  zum Scheitern verurteilt sind.

Und der grösste Eklat folgt nun, orginal Wortpassage aus dem Kontraste-Beitrag:

Ende 2007, die Familie sitzt gerade beim Abendbrot, kommt die Polizei erneut – um abzuschieben.Doch der Pilot der gebuchten Maschine weigert sich zu fliegen.

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Veröffentlicht am 23. Oktober 2009, in DEUTSCHLAND. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 4 Kommentare.

  1. Jürg Staudenmann

    Danke dem pro Bayern Team für diesen SUPER Betrag! Solche Tatsachen werden ganz bewusst verschleiert durch unsere Medien. Erst jetzt gibt es ganz wenige Zeitungen die scheinbar aufgewacht sind, Bsp. Beitrag von Broder im Blick? Oder die Schweizerzeit die über „spin doctors“ berichtete. Ich bin überhaubt nicht gegen Einwanderung, aber diese muss Gesellschaftsfähing und unbedingt zum Vorteil des jeweiligen Landes beitragen (assimilisation). Wohin unsere Entwicklung der Sozialsysteme leider zeigt, wird in den publizierten Statistiken bewusst verschwiegen. (Sozialmissbrauch! Bericht in der Weltwoche) Nur die wenigsten Politiker getrauen sich die Warheit auszusprechen und dagegen etwas zu Unternehmen. Für unsere fragile Meinungsfreiheit müssen wir erneut Kämpfen lernen (DANKE EUrabien). Es ist Tatsache und keine selbstverständlichkeit dass wir Heute diese Freiheiten „noch“ geniessen dürfen. P.s. ein hoch auf Susanne Winter!

  2. Ja, viele Palästinenser sind möglicherweise Jordanier, weil sie keinen Unterscheid zwischen Westjordanland (Palästina) und Ostjordanland (Jordanien) machen. Ebenso geben sich viele Türken als Kurden aus, um in Deutschland aufgenommen zu werden. Interessant ist die Geschichte auf

    http://space-times.de/panorama/3560.html?task=view,

    wo man erfährt, daß Deutsche in der Türkei unerwünscht sind, gar nichts bekommen und das Land am besten schnell wieder verlassen sollen. Ja, so sieht Dankbarkeit aus.

    „Eigentlich wollten sich Lothar (50) und Inge Schebesta (51) einen Traum erfüllen, als sie in die Türkei auswanderten. Die beiden wollten sich in der türkischen Hafenstadt Ayvalik niederlassen und einen Laden eröffnen.
    Doch auch nach acht Monaten gibt es keine Bewegung. „Die türkischen Behörden machten uns einen Strich durch die Rechnung. Als Ausländer bekommen wir keine Genehmigung für einen eigenen Laden“, so die frustrierten Aussteiger.
    Ans Aufgeben denken die Auswanderer aber nicht, sie setzen nun alles auf eine Karte und orientieren sich neu. Sie haben ihr Haus in der Türkei verkauft und alles Geld, was sie auftreiben konnten, zusammengekrazt. „Wir haben das Altstadthaus, das als Lokal vorgesehen war, in ein Gästehaus umgebaut“, so Schebesta zur neuerlichen Geschäftsidee.“

  3. Michael Burger

    Historisch gesehen ist Jordanien eigentlich Palästina. Die Idee eines weiteren Palästinesischen Staates, der zu gründen wäre, ist widersinning.

  4. Bitte um Aufklärung was nun ein deutscher ist,
    wenn es nicht die Sprache und die Bildung ist?

    Müssen sich die Menschen Schlager anhören und Eisbein fressen um als Deutsche gesehen zu werden?

    Bitte konkret an diesem Fall machen, was müssten die Kinder machen um nun als Deutsche gesehen zu werden?

    PRO Bayern: Ich z.B. bin als Deutscher geboren. Wenn ich nun auswandere und mich in dem jeweiligen Land integriere, daß mich aufnimmt, so bleibe ich denoch Deutscher, auch wenn ich 30 Jahre in dem anderen Land bin. Welcher Nation man angehört, ist also u.a. durch die Prägung der Eltern, also von der Abstammung abhängig. So gibt es auch für mich als Deutscher keine ehrliche Möglichkeit, daß ich nun einfach sage, ich sei kein Deutscher, weil ich ja perfekt englisch kann und nun schon seit X Jahren in England lebe. So antwortet auch Ihnen selbst ein seit 40 Jahren gebildeter hier lebender Türke immer ehrlich, daß er für die Türkei ist, wenn Deutschland gegen die Türkei Fussball spielt.* Ihm ist sein Land [sic!]nicht egal – und mit seiner patriotischen Haltung hat er Recht. Er weiss, wo er hingehört, auch wenn er in Deutschland lebt und dort bleiben will. Sie können also wie ich wenn ich im Ausland bin, machen was sie wollen, sie werden stets als Migrant /Tourist gesehen, weil sie nunmal einem anderen Staat angehören. Und was soll nun schlimm daran sein ? Das ist doch nur dann möglicherweise ein Problem, wenn es neben der Sprachbarriere eine kulturelle Barriere gibt.

    *Er hat keine Angst, so zu antworten, weil Deutschland kein ausländerfeindliches Land ist. 2008 gab es insgesamt 220.000 registrierte Gewaltdelikte, davon nur ca 1000 Gewaltdelikte, wo dem Täter Fremdenfeindlichkeit unterstellt wird. Das entspricht ca 0,05 % aller Gewaltdelikte. Und was ist mit ausländerfeindlichen Beleidigungen oder sonstigen Straftaten ? Von 6,1 Millionen Straftaten wurde bei 20.422 ein ausländerfeindlicher Hintergrund unterstellt. Das entspricht 0,00 % aller Straftaten. Viele Migranten haben daher selbst eher Angst vor Migranten, da diese in der Gewaltkriminalität überrepräsentiert sind.

    Wenn ich z.B. auswandere, so hat das Land, daß mich aufnimmt – wobei ich es genauso akzeptiere wenn das Land es nicht tut ( das Land schaut zurecht, ob ich zu ihm passe, ob noch eine „Green Card“ vorhanden ist, ob ich mich selbst versorgen kann etc.) – zu Recht zu erwarten, daß ich mich an die dortigen Gepflogenheiten anpasse und wenn ich auf Dauer dort lebe, die Sprache erlerne und nicht auf Kosten des Landes, daß mich aufnimmt lebe. Das heisst z.B., daß ich in einem islamischen Land in das ich z.B. fiktiv auswandere – meine Frau eben zu verdecken habe, und daß heisst damit in Deutschland, daß die Menschen, die zu uns gekommen sind, ihre Frauen nicht verhüllen sondern gleichberechtigt behandeln. Das jetzige System in Sachen Einwanderung öffnet der Willkür Tür und Tor, weil es keine klaren Regeln gibt, sondern die Entscheidungen oft nach Ermessen der Behörde getroffen werden. Eine 30-jährige Person X darf bleiben, weil es ihm in der letzten Minute gelungen ist, eine 77-jährige Eu-Bürgerin zu heiraten, . eine Person Y z.B. muss gehen, weil ihm z.B.in einem vergleichbarem Fall eine Scheinehe unterstellt wird. Ich sage, daß wir ähnlich wie in der USA ein gewisses Kontigent an „Green-Cards“ vergeben können mit vergleichbaren strengen Auflagen. Damit ist die Einwanderungsfrage aus dem Nicht-EU Ausland klar geregelt. Dieselben klaren Regeln schlage ich auch vor, für Migranten, die bereits in Deutschland sind. Damit ist klar, daß wir nicht willkürlich nach Gutdünken „befristete“ Aufenthaltsgenehmigungen mal verlängern, mal nicht z.B. geduldete Migranten mal behalten, und mal nicht, sondern solche Genehmigungen werden generell – für alle verbindlich – nicht mehr erteilt. Eine sorgfältige Abwägung hat dann nur noch bei den unbefristeten Aufenthaltsgenehmigungen zu erfolgen. Hierzu hat die FPÖ ein Konzept – das auch in Deutschland anwendbar wäre – bereits präsentiert.

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