Rennomierter Religionsexperte drängt darauf, das Schweizer Minarettverbot nicht zu dramatisieren

 

Wahlplakat der PRO Bewegung in NRW

Moskau, 1. Dezember, Interfax – Der rennomierte Religionsexperte und Autor zahlreicher Werke zur Geschichte des modernen Islam Roman Silantyev versteht das Verbot zum Bau von Minaretten in der Schweiz und drängt darauf, die Entscheidung nicht zu dramatisieren.

„Es gibt keinen Grund die Situation zu dramatisieren. Die Schweizer Justizministerin hat klar erklärt, daß diese Abstimmung nicht gegen Muslime als solche gerichtet war, sondern gegen extremistische Muslime, weil dieses Problem in ganz Europa besteht“, sagte Silantyev Interfax-Religion am Dienstag. Seiner Auffassung nach hat die Schweiz verstanden, daß es keine Frage „der Befriedigung religiöser Belange von Muslimen ist, sondern der Versuch aggressiver Expansion und daß sie daher entschieden ist, dies zu beenden.“„Das Vorhandensein oder die Abwesenheit eines Minaretts beeinflußt in keiner Weise das Vermögen der Muslime zu beten. Früher wurden die Gläubigen von Minaretten aus zum Gebet vorgeladen, aber heute hat fast jeder eine Uhr, ein Mobiltelefon oder eine Weckuhr. Nachdem somit Minarette ihre Funktion verloren haben, läßt der obsessive Wunsch zum Bau von Minaretten viele Leute hellhörig werden,“ glaubt der Religionsexperte. Er wies darauf hin, daß muslimische Länder häufig „religiös unzuverlässige Elemente exilieren und daß diese Leute gewiss nicht nach Afrika gehen, sie gehen in entwickelte Länder, wo sie herzlich aufgenommen werden, aber sie wertschätzen einen solchen Empfang nicht, sie verstehen nicht, daß sie als Besuch gekommen sind und die Traditionen und Gewohnheiten dieser Länder respektieren sollten.“

„Pompöse Moscheen, besonders die mit hochragenden Minaretten, werden oft nicht als Gebetsplatz positioniert, sondern als provozierende Symbole  der Anwesenheit und das ist genau der Grund einiger arabischer Staaten, wenn sie Moscheen bauen, die größer sind, als sie die Gemeinden wirklich bräuchten, Moscheen ‘zum Reinwachsen’“, sagte der Experte.

Er bemerkte, daß er dutzende ähnlicher Fälle in Russland aufzählen könnte, bei denen „diese Art von Hypermoscheen, die nicht mit der Größe der muslimischen Gemeinde korrelieren, in russischen Städten beinahe gebaut worden wären und diese Pläne erst nach der Drohung mit einem nationalen Votum verworfen wurden.“

Wir bedanken uns bei der Internetseite: http://dialogundmenschenrecht.wordpress.com/2009/12/01/rennomierter-religionsexperte-drangt-darauf-das-schweizer-minarettverbot-nicht-zu-dramatisieren/ , daß wir diesen Artikel veröffentlichen und übernehmen durften.

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Veröffentlicht am 3. Dezember 2009 in Deutschland und Europa und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 3 Kommentare.

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