Zusatzbeiträge Krankenkasse: Einsparmöglichkeiten im Gesundheitswesen

8 Euro Zusatzbeitrag kann von jeder Gesetzlichen Krankenkasse ohne Einkommensnachweis vom Versichterten verlangt werden.  Es wird davon ausgegangen, daß bis 2011 wohl  jede Kasse nicht mehr um diesen Zusatzbeitrag herumkommt. Der Grund: Die Kosten im Gesundheitswesen explodieren. Doch an den Grundleistungen der gesetzlichen Krankenkasse soll laut Koalitionsvertrag (FDP,CSU, CDU) nicht gerüttelt werden. Dabei gäbe es auch hier Einsparmöglichkeiten, wie zum Beispiel das zwischenstaatliche Sozialversicherungsabkommen zwischen Deutschland und der Türkei zeigt, das nicht nur Millionen verschlingt, sondern auch zur Ungleichbehandlung führt (vgl. JF-Archiv).Ein anderes Beispiel ist das Thema Kindestötung im Mutterleib („Abtreibung“). Auch hier können bislang  komplett, mindestens jedoch ein Teil der Kosten, die damit zusammenhängen von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden. Dies könnte man ändern, und somit weitere Millionen einsparen. Andere Länder, wie die Schweiz hingegen sind inzwischen auch dank der SVP hier auf den richtigen Weg. Dort gibt es wohl bald eine Volksabstimmung darüber, ob eine Abtreibung eine Kassenleistung ist.

Auch von der Opposition (damals unter SPD – Ulla Schmidt in Verantwortung)  ist hier kein richtiger Weg zu erwarten, den da wurde dann lieber die Brille als Kassenleistung bevorzugt gestrichen. Blindes Streichen von Leistungen ist also ebenso unsinnig.

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Veröffentlicht am 31. Januar 2010 in Deutschland und Europa und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 6 Kommentare.

  1. Rudolf Dobler

    Die Punkte die hier genannt werden, kann ich nachvollziehen.
    Man könnte noch vielmehr einsparen.
    Wie man auch in der Presse lesen konnte, spart der Bund an seinen Zuschüssen für die Krankenkassen erheblich ein.
    Natürlich muss auch dieser Einsparbetrag von den gesetzlichen Krankenkassn wieder irgendwo hergeholt werden. Von wo her denn? Ja, natürlich von den Kassenmitgliedern.
    Die Kassen des Bundes sind leer. Bei den Kassen heisst das Motto: „Immer höhere Beiträge und immer weniger Leistungen“!
    Und wir müssen zuschauen…….
    Gut, dass PRO BAYERN wieder schreibt.

  2. Da die “Leistungsträger” uns im Lande ja nur bereichern, sollte dies dann auch mal praktiziert werden! Und zwar durch die Trennung der Krankenkasse für Einheimische und Ausländer. Das wäre in der Tat eine Bereicherung für uns. Natürlich müßte man noch solche herausfinden die im Schnellverfahren die Deutsche Staatsbürgerschaft in den Arsch geschoben bekamen. Die zählt man dann fälschlicherweise bei uns mit. In Österreich soll die FPÖ ja an einem solchen System dran sein. Immerhin nahm CSU Hadertauer nun kritisch Stellung zu den Leistungsträgern-man staune. Bin gespant wie Horst reagiert.

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