Pro-Bewegung als offizieller Dachverband gegründet

Heute wurde in Leverkusen der Verein „Die Pro-Bewegung (PRO)“ gegründet. Gemäß Satzung ist der Vereinszweck die deutschlandweite Koordinierung und Abstimmung der politischen Arbeit der verschiedenen unabhängigen Pro-Parteien und -Vereinigungen in den Kommunen und Ländern. Alle überregional bedeutsamen Wahlantritte und Kampagnen der relevanten Pro-Vereinigungen sollen künftig in diesem Lenkungsgremium besprochen und einvernehmlich geregelt werden. Als Vorsitzenden wählte die Gründungsversammlung den Pro-Köln- und Pro-NRW-Vorsitzenden Markus Beisicht, zu seinem Stellvertreter wurde der Pro-Deutschland-Vorsitzende Manfred Rouhs bestimmt.
Die Pro-Bewegung beschloss zudem in ihrer ersten Sitzung, der Abgeordnetenhauswahl in Berlin und einer möglichen Neuwahl des Landtages in Nordrhein-Westfalen oberste Priorität einzuräumen. „Diese beiden Herausforderungen stehen unmittelbar vor der Tür und wir werden sie annehmen“, so Beisicht und Rouhs übereinstimmend nach der Gründungsversammlung.

„Irritationen über strategische Zielsetzungen und mögliche Wahlantritte der Pro-Bewegung werden künftig durch die Einbindung aller relevanten Führungspersönlichkeiten der verschiedenen Pro-Bürgerbewegungen und -Parteien in den neuen Verein ausgeschlossen sein“, so Beisicht und Rouhs weiter. Die derzeitige Struktur für den weiteren Aufbau der Pro-Bewegung wäre nun klar: Die Bürgerbewegung Pro Köln würde in der Heimatstadt der Pro-Bewegung auch zukünftig das kommunalpolitische Feld beackern, während Pro NRW im übrigen Nordrhein-Westfalen die Kommunal – und Landtagswahlen bestreiten würde.

Der Aufbau im übrigen Bundesgebiet könnte je nach den örtlichen Gegebenheiten unterschiedlich verlaufen: Während z.B. sächsischen Chemnitz, im baden-württembergischen Heilbronn oder in München eigenständige kommunale Pro-Bürgerbewegungen zu den Wahlen antraten, wird in Berlin die Pro-Deutschland-Partei unter dem Vorsitzenden Manfred Rouhs zum Zuge kommen. Dort wird im nächsten Jahr mit Unterstützung der gesamten Pro-Bewegung ein Schwerpunktwahlkampf durchgeführt werden.

„Unsere Verschiedenheit und Flexibilität ist gleichzeitig auch unsere Stärke“, zeigen sich Beisicht und Rouhs überzeugt. „Ähnlich wie die grüne Oppositionsbewegung in ihren Anfangsjahren Zeit brauchte, um bundesweit ihre endgültige parteipolitische Gestalt anzunehmen, so befinden auch wir uns im Moment in einem spannenden Entwicklungsprozess. Diesen gilt es nun konstruktiv fortzusetzen und vor allem in Wahlerfolge auf kommunaler Ebene, in den Ländern und letztendlich auch im Bund umzuwandeln!

Zudem ist die Pro-Bewegung natürlich weiterhin offen für eine Zusammenarbeit mit anderen seriösen rechtsdemokratischen Parteien und Gruppierungen in der Bundesrepublik. Ziel muss es sein, die rechtsdemokratischen Kräfte in Deutschland spätestens bis zur nächsten Europawahl in einer neuen Plattform zu bündeln“, so Beisicht und Rouhs abschließend.

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Veröffentlicht am 15. Juni 2010 in PRO Bewegung und mit getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 4 Kommentare.

  1. Wenn diese Bewegung zur politischen Gefahr für die etablierten Parteien wird, hilft auch eine „seriöse rechtsdemokratische“ Selbsteinordnung nicht, um eine Aufnahme in den sog. Verfassungsschutz zu verhindern. Traurig aber wahr.

  2. @pro-bayern

    Bitte veröffentlichen Sie diesen Beitrag – Danke.

    Inhalt der Petition: 1 Jahr Hartz-IV ür Nicht-EU-Bürger (Türken, Iraker…) und 3 Jahre für EU-Bürger/Schweizer, danach erfolgt die Ausweisung.
    Arbeitslosengeld II – Regelungen zum ALG II-Leistungsbezug für bestimmte Personenkreise

    Falls Sie Interesse haben, nehmen Sie sich doch die Zeit und besuchen diese Petition unter

    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=12445

    Vielen Dank.

  3. Ich begrüße es sehr, dass PRO sich weiter entwickelt und organisiert!

    Hoffentlich gelingt es PRO das riesige Vakuum rechts der zeitgeisthörigen „C“DU zu füllen und überall in die Parlamente einzuziehen! Dann haben wir endlich auch wieder Politiker, die sich pro Deutschland, pro Steuerzahler und pro Familie einsetzen!

    Gibt eigentlich auch Gespräche mit den Parteien Familie und ÖDP?

    PRO Bayern: Derzeit nicht, man sollte sie jedoch führen.

  4. Zu Rudis Kommentar:

    Ist ja nicht so schlimm, dann kann man unsere Partei auch nicht verbieten lassen! 😉

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