Thilo Sarrazin Debatte: Laut Grüne ist Integration nun „rassistisch“

Um es vorneweg zu sagen: Integration für sich genommen ist zu wenig. Was nützen Deutschkenntnisse und Fähigkeiten, wenn das Menschenbild des Zuwanderers ein völlig anderes ist? So hatten die Selbstmordattentäter vom 11. September sicherlich Deutschkenntnisse und Fähigkeiten, gepasst nach Deutschland haben Sie – unbestreitbar – dennoch nicht. So muss die Assimilation Voraussetzung dafür sein, daß Zuwanderer dauerhaft hier leben können. Nur dann können deren Nachkommen automatisch als Deutsche geboren werden. Zur Migration gehört somit mehr, als daß man nur Deutsch spricht. Eine Tatsache, die medial völlig ausgeblendet wird. Thilo Sarrazin hat mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ auf Seite 257 folgendes geschrieben:

Zuwanderungsfragen werden (in den deutschen Medien) oft mit mahnend erhobenem Zeigefinger behandelt und mit einer Attitüde, die wohl am treffendsten charakterisiert wird durch das Sprüchlein ‘Piep, piep, pieb, wir haben uns alle lieb’. Dieser Ansatz ist so unhistorisch wie albern. Umso bedauerlicher ist es, dass sich die deutsche politische Klasse ihre Haltung zu Migrationsfragen weitgehend von Stimmen aus den Medien diktieren lässt. Sie läuft damit Gefahr, sich sowohl vom Kern des Problems als auch vom Volk zu entfernen. … Der wachsende Zulauf, den rechte populistische Bewegungen in vielen europäischen Ländern zu verzeichnen haben – oder auch die Volksabstimmung zur Zulässigkeit von Minaretten, wie sie in der Schweiz durchgeführt wurde -, sind Folgen der überwiegend unhistorischen, naiven und opportunistischen staatlichen Migrationspolitik in Europa. (257)

Dem kann PRO Bayern nur ausdrücklich vollinhaltlich zustimmen. Wie treffend der Titel von Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ ist, zeigt auch die Äußerung der „Grünen-Politikerin“ mit dem Namen „Öztürk“, die tatsächlich von vielen Deutschen ins Parlament von Hessen gewählt wurde. Sie sagte auf der Statt-Integrationskonferenz des „Deutsch-Türkischen-Jugendwerkes, das der Begriff Integration seit Thilo Sarrazin ein „politischer Kampfbegriff“ sei und das man den Begriff Integration daher „abschaffen“ solle. Der Begriff „Integration“ sei angeblich „rassistisch“ belegt. Dies geht aus einem Artikel in der Welt hervor. Damit vertritt sie eine verschärfte Ansicht des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, der äußerte, daß „Assimilation ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit sei. Aus Sicht von PRO Deutschland – Bayern also eine perfide Begründung dafür, jetzt also nicht nur die Assimilierung sondern auch noch die Integration von Einwanderern abzulehnen. Ob die Abschaffung des Begriffes Integration jedoch auch für Deutsche gilt, die z.B. beim Deutsch-Türkischen Jugendwerk mitmachen wollen, ist jedoch unklar. Wir müssen daher endlich wieder in den Landesparlamenten und im Bundesparlament eine Partei, eine Bürgerbewegung wählen, die aufpasst, die Sorge dafür trägt, damit wieder Politik für unser Land geschieht. PRO Deutschland!

Advertisements

Veröffentlicht am 17. Januar 2011 in PRO und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 4 Kommentare.

  1. Es bedarf nicht nur einer Partei „Pro-Deutschland“, sondern auch eines Bekenntnisses zur Verfassung und zu Deutschland. Dies muss für jeden Bürger und für jeden Einwanderer gelten. Diejenigen, denen es nicht passt, können sich ja ein anderes Land suchen und prompt haben wird ein paar Probleme weniger.

  2. Es geht hier wie immer um Geld. Die Integration soll zur Partizipation werden. Während bei Integration der zu Integrierende noch zumindest eine Gegenleistung erbringen sollte, fällt das bei der angestrebten „Partizipation“ oder „gesellschaftlichen Teilhabe“ völlig weg.
    „Partizipation“ heißt auf Deutsch: alle Rechte, keine Pflichten. Kenan Kolat forderte dies schon vor 2 Jahren.
    http://redegefahr.com/?p=1444

  3. Schau an, es liegt wohl in der Familie oder kann man vielleicht sagen, nachdem Sarrazin immer noch SPD Mitglied ist, wird die Schuld an seiner Frau gesucht. Wenn man so liest, was wie lange schon bekannt ist und wenn das wirklich stimmen sollte, dann frage ich mich doch, warum die Schulbehörden schon längst nicht aktiv geworden sind. So ist z.B. zu lesen: Der Konflikt köchelt allerdings schon seit Jahren. Immer wieder hatte es Kritik am Erziehungsstil von Ursula Sarrazin gegeben. Schon 2002, als sie an einer Berliner Montessori-Schule unterrichtete und ihr Mann noch kaum bekannt war, beschwerten sich fast alle Eltern ihrer Klasse. Am Ende eines Schuljahrs legten sie der Direktorin die bereits ausgefüllten Abmeldeformulare ihrer Kinder vor und erklärten: „Wenn Frau Sarrazin hier bleibt, verlassen unsere Kinder die Schule.“ Wenig später wechselte die Lehrerin die Schule „Sie wehrte alle Vorwürfe ab“, erinnert sich ein Vater. so der Spiegel.

  4. wen schert eigentlich was diese partei meint, will, denkt, fordert, sich wünscht,…..

    ist doch wie wenn in china ein fahrrad umfällt……

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: