Passau, 26. Februar: Menschenkette gegen die Laufzeitverlängerung der AKWs


copyright: Gerd Altmann / pixelio.de

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Der Bund Naturschutz in Bayern, die Plattform gegen Atomgefahr (Temelin), das Bürgerforum Umwelt e. V. Vilshofen sowie Greenpeace haben zu einer Demonstration gegen die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke aufgerufen. Damit wird  der Unmut der Menschen gegen die Energiepolitik der Regierung zum Ausdruck gebracht. Die Demonstration startet am 26. Februar gegen 11:30 Uhr am Mahnmal der Innpromenade. Als einer der Hauptsprecher fungiert u.a. der 2. Bürgermeister von Passau Urban Mangold („Ökologische Demokraten“).  Die Grünen, die gemeinsam mit der CDU in Hamburg kürzlich ein neues Kohlekraftwerk beschlossen haben und in ihrer Regierungszeit mit der SPD im Bund kein einziges Atomkraftwerk abgeschalten haben, könnten sich jedoch trotzdem wieder womöglich als heuchlerische Trittbrettfahrer probayrischer Angelegenheiten betätigen und sich in den Demonstrationszug „selbst“ einladen. Wir von PRO Bayern wissen: Umweltschutz ist Heimatschutz. Der ehemalige „Jetzt red i“ Moderator Franz Schönhuber, der Ende der 80ger Jahre und Anfang der neunziger Jahre  in Bayern grosse Erfolge feierte, hat nicht ohne Grund seine Partei damals auch mit dem Schlagwort „ökologisch“ versehen. PRO Bayern Funktionär Stefan Werner:

Während  sich die Grünen von den Industrielobbygruppen haben einkaufen lassen und somit die Bürgerinteressen verraten haben, wird PRO Bayern hingegen dafür Sorge tragen, daß sich zukünftig immer mehr ökologische und umweltfreundliche Technologie auch für die Industrie lohnt. Atomkraft müssten wir  zudem schon allein  aus wettbewerbsrechtlichen Gründen mit hohen Abgaben belegen, da niemand einen Reaktorunfall versichern kann, und somit sich die Atomkraftlobby riesige Versicherungsprämien – ungerechterweise einsparen kann.  Die Frage des nuklearen Giftmülls ist ungeklärt. Ein gefährliches Milliardengrab. Zu diesen Tatsachen kommt, daß Atomkraftwerke in Europa auch noch potentielle Ziele islamistischer Terroristen sind, somit muss auch aufgrund dessen sofort ein Umdenken stattfinden. Niemand kann ein Reaktorunglück gegenüber seinen Kindern verantworten, wir können diese Last auch nicht der kommenden Generation aufbürden. Wir von PRO Bayern können daher das Demonstrationsanliegen nur unterstützen.

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Veröffentlicht am 22. Februar 2011 in HEIMAT, PASSAU, VOR ORT und mit , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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