Einwanderungsstopp oder politisches Kalkül: Will die CSU keine tunesischen Bootsflüchtlinge?

Die CSU, die inzwischen immer mehr deutsche Wörter streicht und stattdessen Anglizismen wie „boat people“ verwendet, hat sich dafür ausgesprochen, das Deutschland keine Tunesier von den tunesischen Flüchtlingsbooten in Deutschland aufnimmt. Wörtlich heißt es auf dem Netzportal der CSU:

Dass Deutschland jetzt tunesische boat-people aufnimmt, kommt überhaupt nicht in Frage. Hier geht es nicht um die Gewährung von politischem Asyl, sondern um die Verhinderung von illegaler Einwanderung. Es kann doch keiner ernsthaft bei uns politisches Asyl beantragen, wo jetzt in Tunesien gerade die Demokratisierung stattfindet. Vor Demokratie flüchtet man nicht.

pro in Bayern kann die Forderung insgesamt gesehen begrüßen, wenngleich die Argumentation zu dieser Forderung sehr holprig ist. So kann es doch nicht darauf ankommen, ob in dem Staat, wo der Flüchtling herkommt, gerade eine „Demokratie“ herrscht oder nicht. Ginge es danach, könnten nach dieser Argumentation sofort Milliarden Menschen bei uns in Europa „politisches“ Asyl beantragen. Außerdem zeugt es einerseits von sehr viel von linker Traumtänzerei, wenn die CSU allen ernstes behauptet, es fände in Tunesien ein Demokratisierungsprozess statt und andererseits zeugt es auch von Unkenntnis, wenn man den Menschen frech unterstellt, sie würden aus der  scheinbar kurz bevorstehenden Demokratie in Tunesien fliehen und sowas tue man natürlich nicht.

Doch angesichts der Tatsache, daß die CSU derzeit immer weitere Asylantenheime bauen lässt – ganze Kasernen werden dort sogar umgebaut -, damit auch ja jeder dahergelaufene Flüchtling aufgenommen werden kann, bleibt somit außer markigen Worten  für Bayerns Bürger nichts positives übrig. Wir Bürger dürfen uns nämlich hinterher mit den Asylantenheimen in unserer Nachbarschaft rumschlagen. Und ohnehin arbeitet die CSU  auf Bundesebene mit der CDU zusammen, dessen multikultureller „Der Islam gehört zu Deutschland“ Kurs inzwischen sogar schon den Grünen Konkurrenz macht. Es liegt somit klar auf der Hand, daß die CSU  nur eine politische Strategie verfolgt, ohne dass sie ernsthaft den Massenzuzug von Migranten und Flüchtlingen stoppen will. Mehr Massenzuwanderung bedeutet jedoch weniger Geld für unsere Jugend.

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Veröffentlicht am 8. März 2011 in HEIMAT, MULTIKULTI und mit , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

  1. Platzpatrone

    Die C*SU spricht immer mit gespaltener Zunge, sie ist kein Freund unseres Volkes, hugh, ich habe gesprochen!

  2. Frau, die sich empört!

    kein Freund unseres Volkes? Hört sich sehr nach 1933 an.. Kann man sich das nach so einem geschichtlichen Hintergrund noch leisten, Platzpatrone?

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