Bayerischer Landtag beschließt Abschiebestop nach Syrien

Der bayerische Landtag hat sich fast einstimmig hinter den Stopp der Abschiebungen nach Syrien gestellt. 134 Abgeordnete aller fünf Fraktionen stimmten dafür, Flüchtlinge aus dem arabischen Land bis auf weiteres nicht mehr in ihre Heimat zurückzuschicken. Die Initiative für die Abstimmung ging von den Grünen aus, die am Mittwoch erfreut reagierten.

So tragisch die Verhältnisse in Syrien und anderen nahöstlichen Ländern auch sein mögen, ein Verzicht auf Abschiebungen löst kein einziges der Probleme in diesen Ländern, sondern schafft stattdessen eine Fülle von Problemen in den Aufnahmeländern, besonders hier in Deutschland. Diese Flüchtlinge könnten stattdessen auch in anderen Ländern der Region z.B. in der Türkei, eine neue Heimat finden, die ihnen kulturell vertrauter ist.

Die wenigsten Flüchtinge können wirklich eine politische Verfolgung geltend machen, sondern sind fast ausschließlich aus wirtschaftlichen Gründen hier, um der Armut und der Perspektivlosigkeit in ihren Heimatländern zu entfliehen. Zudem schafft die Aufnahme einer zunehmenden Zahl von Flüchtlingen aus diesen Ländern die Gefahr, daß gesellschaftliche, ethnische und religiöse Konflikte in steigendem Maß in Deutschland ausgetragen werden, in unseren Städten und auf unseren Straßen. Bei einer zunehmenden Zahl von Menschen aus diesen Ländern werden diese möglicherweise diesselben gesellschaftlichen Verhältnisse hier in Deutschland reproduzieren, vor denen sie geflohen sind.

Denkbar ist es auch, dass einige der Menschen, die hier eine angebliche politische Verfolgung geltend machen, in ihrer Heimat wegen terroristischer Aktivitäten gesucht werden. Deutschland kann aber kein Interesse daran haben, potientielle Terroristen im Land zu behalten.

Probayern fordert nicht nur alle Flüchtlingshilfsorganisationen, kirchliche Einrichtungen, Parteien sondern auch alle maßgeblichen Entscheidungsträger auf, vor lauter Humanitätsblindheit die langfristigen Gefahren eines ungeregelten Zuzugs in unser Land nicht zu übersehen und darauf hinzuwirken, dass diese Flüchtlinge woanders, in kulturell nahe beheimateten Regionen, z.B. in der Türkei aufgenommen werden können, von wo sie dann, wenn sich die Verhältnisse in ihrer Heimat stabilisiert haben, leichter wieder zurückkehren können.

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Veröffentlicht am 21. Mai 2011 in EUROPA, HEIMAT, MULTIKULTI, PRO und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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