Für unser Bayern: Energie-Selbstversorgung ohne Atomkraft

Umweltschutz ist Heimatschutz!

Pro Deutschland z.B. in Bayern hat sich bereits vor Fukoshima dafür ausgesprochen, einen Ausstieg aus der Atomkraft „so schnell wie möglich“ zu vollziehen. Unsere Partnerpartei in der Alpenrepublik,  die FPÖ unter Heinz Christian Strache hat nicht nur in Österreich dafür gesorgt, daß keine Atommeiler entstehen, sondern auch mit Klagen oder Protest gegen Temelin oder Isar 1 unsere Bürgeranliegen wirkungsvoll unterstützt. Da Österreich dank FPÖ kein einziges Atomkraftwerk hat und die FPÖ den Poporzsystem aus ÖVP und SPÖ im Nacken sitzt, ist auch der Strompreis wesentlich billiger als in unserem Land. Pro Deutschland Funktionär Stefan Werner setzt zudem darauf, dass der Strom vor Ort produziert wird, so dass man den Bürger nicht auf kurz oder lang mit hohen Austauschkosten veralteter Überlandleitungen belasten muss. „Leitungsnetze sind große Stromschlucker, sie verbrauchen bereits bis zu circa 10% Energie beim Stromtransport“ so Stefan Werner. „Wir brauchen daher für die Energiewende ein dezentrales Stromsystem, statt den Strom hauptsächlich von Großkonzernen produzieren zu lassen, die ihre Marktmacht nach Belieben ausspielen können. Ich setze somit ganz klar auf die Energie-Selbstversorgung von Städten und Gemeinden.

Die Alternative: Weder Rot/Grün, noch Rot/Schwarz oder die jetzige Regierung hat – zumindest bis Fukoshima – kein einziges Atomkraftwerk dauerhaft abgeschalten. Zudem soll der Strompreis aufgrund des Ausstiegs aus der Atomkraft massiv steigen (obwohl er eigentlich sogar sinken müsste). Wir brauchen somit keine Ausstiegsdaten, sondern  den Ausstieg so schnell wie möglich!  Leitungsnetze sollen ausgebaut oder teuer erneuert, statt rückgebaut werden. Denkt endlich um!

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Veröffentlicht am 31. Mai 2011 in PRO, Umwelt und mit , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

  1. Bürger 4711

    Der Strompreis steigt immer. Auch als man die AKW-Laufzeit verlängerte, stieg der Strompreis. Jetzt, wo man die AKW doch zu einem Zeitpunkt x abschalten will, steigt der Preis schon wieder. Steigt der Öl-Preis, steigt auch der Strompreis. Wenn mit erneuerbaren Energien der Strom produziert wird, steigt der Strom-Preis auch. Kein Politiker oder Konzern-Chef hat jemals ein Szenario beschrieben, bei dem der Strom-Preis sinken würde. Selbst wenn die Verbraucher Strom einsparen bzw. weniger verbrauchen, wird der Strom-Preis steigen wegen verloren gegangener Gewinne der Erzeuger.

    Letztendlich kann der Strompreis nur sinken, wenn die Gemeinden den Energie-Konzernen endlich Konkurrenz machen und den Strom selber produzieren. Bei uns in Erkrath (kleines Städtchen bei Düsseldorf) ist die städtische Energie-Erzeugung sehr erfolgreich und daher für die Verbraucher sehr günstig.

    Bei vielen Preis-Vergleichen steht unsere kleine Stadtwerke immer ganz oben bei den günstigen.

    Die Forderung, den Strom ortsnah zu produzieren, kann nur richtig sein und der Erfolg ist nicht nur „theoretisch“.

  2. Das wird nichts mehr dieser Staat bricht vor einer Wende zusammen, ist sowieso pleite wer soll das bezahlen und wie lange soll das noch gut gehn?

    Ich hab nichts gegen Atom- ich finde man sollte die Alten abschalten,AKWs verstaatlichen , neue bauen und vor allem wieder die Forschung fördern!

    Ansonsten werden wir den Atomstrom aus Polen und Tschechien bekommen… na toll da hab ich eher Angst das es bei denen in die Luft geht als bei uns!

    pro Bayern: Wie wäre es mal mit einem bayrischen unbelasteten Nicknamen? Oder wollen Sie absichtlich sich den Verdacht aussetzen, ein Ewiggestriger zu sein?

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