Pulverfass Deutschland: Wie lange ist unser Staat noch zu retten?

Bald ist Schluss: Geld sprudelt nicht unendlich

Rückblende. 2005 war die deutsche Rentenkasse – damals noch unter Hans Eichel- bereits pleite. Zahlungsunfähigkeit. So war man gezwungen, sich eines Trickes zu bedienen, um sich doch nochmal retten zu können. Man forderte die Sozialversicherungsbeiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern früher, also die erwirtschafteten Sozialversicherungsabgaben wurden zukünftig am drittletzten Werktag an die Sozialkassen durch den Unternehmer überwiesen – anstatt erst nach exakter Berechnung (unbürokratischer) im Laufe des Folgemonats. So war die Pleite vorerst abgewendet. Um weiter Luft zu bekommen, wurde eifrigst die private Altersvorsorge ausgebaut (Riester-Rente) Beitragserhöhungen auf unseren Lohnzetteln (auf jetzt 19,9%) umgesetzt und jahrelange faktische Null – und Minusrunden für den Rentner beschlossen. So bedeutet natürlich eine diesjährige Rentenerhöhung von 0,99% im Grunde eine Kürzung um ca 3%, da man mit einer Inflationsrate von circa 4% mindestens in diesem Jahr rechnen muss. Früher hat man eine sogenannte Rentengarantie gehabt, sprich, die Renten stiegen in etwa im gleichen Maße, wie die Inflation unser Geld entwertete. Doch die Rentenentwicklung hat man inzwischen klammheimlich an die Lohnentwicklung gekoppelt, wohlwissend, daß hier keine Steigerungsraten zu erwarten sind, egal ob nun die CDU/FDP oder die Grünen mit der SPD regiert. Zeitarbeit, 1-Euro Jobs, fehlender Mindestlohn – und eine ständig sinkende Lohnquote! Das Beispiel lässt sich beliebig auf die anderen Zweige der Sozialversicherung, wie Pflege – oder Krankenversicherung erweitern. Auch hier steht das Sozialsystem vor dem Kollaps. Traurige Realität in Deutschland – verantwortlich hierfür „unsere“ Politiker. Doch das wohl grösste Pulverfass momentan stellen Deutschlands Staatsschulden dar. Hier muss man die Grösse der Volkswirtschaften berücksichtigen, und diese ins Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) setzen. Die Vorgabe aus Maastricht lautet: maximal 60% im Verhältnis zum BIP, nicht mehr! Diese Stabilitätspakthürde jedoch steht offenbar nur noch auf dem Papier. Denn Deutschland liegt bei inzwischen 83,2%, und hat damit die Vorgaben aus Maastricht massiv verfehlt! Zum Vergleich: 1980 hat man noch rund 30% gehabt, vor wenigen Jahren konnte man noch die 60% Marke einigermaßen einhalten. Aktuell jedoch hat man es geschafft, Staaten wie Ungarn(80,2%) und UK (81%) schuldentechnisch zu überholen. Wie lange es dauern wird, bis Deutschland Pleiteländer wie Griechenland (142,8%), Italien (119%), und Portugal (93%) eingeholt hat, ist ungewiss. Vielleicht beschließt ja unser Parlament erstmal weiter Bürgschaften und Garantien für Griechenland und unternimmt auch weiterhin nichts gegen Deutschlands Zahlmeisterrolle innerhalb der EU. Dann dauert es sicherlich nicht mehr lang! Die Bürgerbewegung pro Deutschland in Bayern positioniert sich hier eindeutig anders: Schluss mit weiteren Milliardengarantien oder Hilfen für europäische Pleitestaaten. Schluss mit der Transferunion! Retten wir unser Geld!

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Veröffentlicht am 9. Juli 2011 in DEUTSCHLAND, EUROPA, Wirtschaft und mit , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

  1. Und warum demonstrieren die Deutschen nicht gegen die Plünderung Deutschlands?
    Für ein paar Käfer (S21) machen doch auch ein paar hysterische Spät-Hippies einen Aufstand. Aber wenn es um uns DEUTSCHE UND UNSERE ZUKUNFT GEHT bekommt keiner den Hintern hoch.

    pro Bayern: Hintern hoch bekommen und mitmachen: http://www.pro-deutschland-online.de/images/aufnahmeantrag.pdf . Die PRO-Bewegung ist die stärkste freiheitliche Kraft in Deutschland. Veranstaltungen können gleich unter diesem Markenzeichen durchgeführt werden.

  2. Öko-Vergelter

    Man kann die finanzielle Situation durch diverse ökologische Maßnahmen verbessern. Z. B. können die herkömmlichen Autos durch 1-Liter-Autos ersetzt werden. Zudem wird die soziale Ungleichheit beseitigt, wenn der €uro durch regionale Gelder mit Umlaufgebühr ersetzt wird. Der Fleischkonsum der Deutschen soll um mindestens 50 % reduziert werden. Dies führt zu weniger Naturzerstörung. Ferner sollen Millionen Ausländer und eingebürgerte Migranten aus Deutschland weggeschafft werden.

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