Stimmung in der deutschen Wirtschaft drübt sich ein: Ungemütlicher Herbst

Von wegen „goldenes Jahrzehnt“. Das konjunkturelle Strohfeuer -verursacht durch die viel zu niedrigen Leitzinsen der Europäischen Zentralbank -EZB-  ist schon wieder vorbei. Statt nämlich nachhaltiges Wirtschaftswachstum u.a. durch eine schnell reagierende deutsche Bundesbank sicherzustellen, ist man im gemeinsamen Euro-Raum durch die EZB gezwungen, auf Euro-Krisenstaaten in der wichtigen Zinspolitik Rücksicht zu nehmen. Die Folge: Man kann bei einer Eintrübung der Wirtschaft kaum noch handeln, und die Zinsen senken, da sie schon bei 1,5% unten sind. Dem  Aufschwung geht somit immer mehr die Puste aus. Alle Frühindikatoren zeigen inzwischen wieder nach unten. Auf den Höhepunkt des „Aufschwungs“ (leichte Korrektur der Wirtschaftskrise) hat Deutschland also die Aussicht, „nur“ circa 30 Milliarden Neuverschuldung zu verantworten.

Es steht somit ein ungemütlicher Herbst davor. Spätestens nach den Wahlen in Berlin werden die Politiker abermals kräftig an der Abgaben – und Steuerschraube drehen, um sich mit europäischen „Konjunkturprogrammen“ gegen die kommende Krise zu stemmen. Damit wird die Lohnquote, die selbst im sogenannten Aufschwung inflationsbereinigt gesunken ist, noch stärker sinken.

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Veröffentlicht am 24. Juli 2011 in DEUTSCHLAND und mit , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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