10 Jahre Homo-Schwindel. Sind Homosexuelle benachteiligt?

Den meinungsbestimmenden Massenmedien und den etablierten Kräften scheint offenbar jedes Mittel scheint Recht zu sein, wenn es um die systematische Schlechterstellung einheimischer Familien geht.  Nicht nur, daß unverheiratete Familien mit Kindern oder Alleinerziehende steuerlich höher belastet werden, als ein einfaches „Homo-Pärchen“, daß zusammenlebt (für diese ist  Lohnsteuerklasse III möglich), sondern die Meinungsmacher behaupten auch noch dreist, daß Homosexuelle in Deutschland immer noch zuwenig Rechte haben und sprechen daher  sogar unverhohlen von „Diskriminierung“. In der Welt-Online Ausgabe vom 01.08.2011 heißt es im Artikel unter der Überschrift „Absurde Regeln: Homo-Ehe seit 10 Jahren diskriminiert“ beispielsweise:

Das Ergebnis: Wird ein Partner beispielsweise arbeitslos und ist auf Hartz IV angewiesen, so wird dies verweigert, wenn das Gehalt des Lebenspartners zum Unterhalt reicht. Dessen Gehalt wird also berücksichtigt. Gleichzeitig wird der unterhaltspflichtige Partner vom Finanzamt jedoch als Single behandelt, muss also Steuern nach Steuerklasse I zahlen. Ein absurder Zustand.

Was soll daran bitteschön absurd sein? Abgesehen davon, daß das Gegenteil zutrifft, wie daß Gerichtsurteil des EuGH mit dem Aktenzeichen C-147/08 aufzeigt, so wird doch in Wahrheit derjenige, der/die für seine Kinder aufkommt, offiziell mit Steuerklasse I oder II benachteiligt und schlechtergestellt. Die Alleinerziehende, die für ihre Kinder aufkommt, für die ist generell nur Lohnsteuerklasse II möglich, für einen nicht-verheirateten Unterhaltszahler, der für seine Kinder und/oder Frau aufkommt, nur Lohnsteuerklasse I. Hingegen wird die kinderlose Homoehe immer öfter mit Lohnsteuerklasse III belohnt. Damit sind sie jedoch selbst gegenüber der verheirateten Familie mit Kindern bevorteilt, denn für diese ist zwar Lohnsteuerklasse III möglich, diese haben jedoch durch die Kinder weitaus mehr Ausgaben. Die Gleichbehandlung der Homo-Ehe mit der klassischen Ehe (mit durchschnittlich 1-2 Kindern) ist somit in Wahrheit eine Ungleichbehandlung, weil damit unterstrichen wird, daß auch von der Steuerklasse her gesehen, Kinder in diesem Land nichts zählen. Die Bürgerbewegung pro Deutschland in Bayern hat schon seit längerem angeprangert, daß Kinder bei den Steuerklassen so gut wie nicht berücksichtigt werden. So bringt die Eintragung der Kinderanzahl in der Lohnsteuerklasse allenfalls symbolisch ein paar Euro beim Solidaritätszuschlag bzw. bei der Pflegeversicherung (um „sage und schreibe“ 0,25%!) – und ist daher nicht der Rede wert. Trotzdem diskutieren die etablierten Kräfte und die Massenmedien natürlich gerne weiter über dieangebliche  Diskrimierung von Leuten, die gar keine Kinder in die Welt setzen. Sprich: Sie diskutieren über etwas, was es in Bezug auf Homosexuelle gar nicht gibt. Das kennen wir allerdings: Es wird ja auch über „sichere Renten“, „sicheres Geld“, „XXL-Aufschwung“, „Migrantendiskrimierung“ und Fachkräftemangel diskutiert. Das sind auch Dinge, die gar nicht so gegegeben sind, wie wir bereits in zahlreichen Artikeln aufgezeigt haben.

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Veröffentlicht am 2. August 2011 in DEUTSCHLAND und mit , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 4 Kommentare.

  1. Wieso soll ich – nach Auffassung der Grünrotlinkskorrekten – etwas als normal empfinden, was
    „natürlich“ un.. ist? Daran ändern auch noch so viele und eindringliche Appelle
    und Hinweise nichts, wie diskriminierend doch die jetzige Regelung für gleichgeschlechtliche Partnerschaften sei. Ich bin dagegen, dass Schwule und Lesben auch bei uns wie in islamischen Ländern behandelt werden. Wenn sie aber schon ihren (…) Trieben (tut mir leid – ich sehe das so) folgen, und dies vom Staat auch noch weitgehend gefördert wird, dann sollen sie doch zufrieden sein und ein paar Nachteile im Steuer- und Adoptionsrecht in Kauf nehmen. Anderswo (siehe oben) müssten sie um ihr Leben fürchten …

    pro Deutschland- Bayern: Leider wird das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht hoch genug bewertet, so daß ein paar Wörter in ihrem Kommentar zensiert werden mussten.

  2. Ich habe beim wahlometer mitgemacht und an erster stelle stimmte ich mit der partei pro deutschland überein……das hat mich interessiert und ich habe mich mit der partei beschäftigt.Prima dachte ich,endlich mal was neues für mich!?………….Leider nein,ich bin homosexuell und da schneide ich mir ins eigene fleisch.Schade 😦

    pro Deutschland in Bayern: Ganz im Gegenteil. Die meisten Homosexuellen wünschen sich Gleichberechtigung, und nicht Bevorzugung. Deshalb gibt es gerade auch in Berlin auch Kandidaten mit homosexueller Neigung.

    • Ach ja? das wäre ja toll 🙂 nennen Sie mir doch mal die namen der Kandidaten,werden ja wohl nicht geheim sein :-)………………und Ihre Meinung über diesen Artikel hätte ich gerne
      :http://www.berlin.lsvd.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=629&Itemid=82

      Pro Deutschland in Bayern: Persönlich fällt mir wie gesagt Herr Peter Warnst (http://twitter.com/#!/PWProBerlin) ein. Ansonsten gerne mal in Berlin nachfragen.
      Zum Artikel: Was ist denn bitteschön Homophobie? Warum gibt es denn den Begriff Hetero-Christen oder Kinderphobie nicht? Eine umsich greifende Homoangst ist mir gänzlich unbekannt, bekannt sind mir lediglich homofeindliche Einstellungen in der Lehre des Islam oder bei Menschen, die ausgrenzen oder mobben möchten. Abgesehen davon ist das ein Artikel, der gänzlich darauf verzichtet, über das, was er eigentlich berichtet, nämlich den Beitrag um denn es geht zu verlinken. Was an dem Satz „Der Islam verhüllt seine Frauen“ verwerflich sein soll, erzieht sich meiner Kenntnis. Wer war das und wann und wo? Das betrifft auch den Brocken „Schwulenparaden“ „verbannen“. Das Demonstrationsrecht ist ein Grundrecht! Der Artikel verwechselt eine Religion wie den Islam mit Migranten. Die Rechte von Schwulen werden doch nicht durch den Islam verteidigt. Offenbar diffamieren diese Leute also leider selbst. Ist doch oft so: Die wo von sich selbst behaupten, die tolerantersten und fairsten zu sein, sind es am Wenigsten.

  3. Also hetero christen oder kinderphobie habe ich auch noch nicht gehört aber zu Ihrer frage was homophobie ist schauen Sie sich den Artikel an.:http://de.wikipedia.org/wiki/Homophobie
    Im übrigen gefällt mir Ihre Meinung über diesen von mir eingestellten Artikel.Vielen Dank für ihre Antwort.Was mir nicht gefällt ist das einige Mitglieder oder Kandidaten ehemalige NPD oder REP Mitglieder waren.Ihre Persöhnliche Meinung und darstellung der Fakten liegt mir sehr nahe aber ich glaube nicht das das auch das Grundsatzprogramm der Partei ist,oder doch?Werde mich mal schlau machen.Vielen dank für Ihre Kooperation.Mfg

    AW: Das freut mich und ich bin mir sicher, viele Menschen denken auch so.

    Das Wahlprogramm für Berlin finden sie hier: http://www.pro-berlin.net/?page_id=2
    Die politischen Grundsätze finden sie hier: http://www.pro-berlin.net/?page_id=4

    Interessant:
    http://www.sueddeutsche.de/politik/hitler-gruss-in-oeffentlichkeit-anzeige-gegen-spd-sprecher-1.16622
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,595480,00.html

    Höchste Parteiämter oder enge Vertraute für -Hitlergrüsser (Stichwort: NSDAP).

    Wenn sich Menschen positiv weiterentwickeln, dann gibt man ihnen eine Chance, egal welche ehemalige Partei. Nach dem Krieg sind ja
    viele ehemalige NSDAP-Grössen/Mitglieder bei den Etablierten Parteien untergekommen.

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