Schmerzensgeld für Kindermörder – Null Euro für viele Opfer

von: Thorben Wengert / pixelio.de

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Der Artikel der Bürgerbewegung pro Deutschland – Bayern vom 20.04.2010 endet mit dem Satz: „In einem Zivilprozess kann der Täter noch Schmerzensgeld und andere Dinge beanspruchen – als Krönung!. Schon damals hatte die Bürgerbewegung pro Deutschland in Bayern angemahnt, daß Opfer oft leer ausgehen, wenn sie nicht haarklein belegen können, daß die Gewalttat etc. tatsächlich sie geschädigt hat. Nur circa jeder zehnte, der Opfer einer Gewalttat wurde, stellt überhaupt einen Antrag auf Opferentschädigung, und von diesen Antragsstellern erhält tatsächlich nur jeder Dritte dann wirklich auch Entschädigungszahlungen nach diesem Gesetz. Sind jedoch Kindermörder vor Gericht, dann entspricht natürlich nur die sofortige Zahlung von mehreren tausend Euro Schmerzensgeld den „rechtsstaatlichen Grundsätzen“. Ein Gefängnisinsasse kostet dem deutschen Steuerzahler im Schnitt zwischen 200-300 Euro, und zwar nicht im Monat, sondern am Tag! Zum Vergleich: Kindergeld gibt es nur  184 Euro – im Monat, weil ja alles andere „schwer finanzierbar“ wäre. Warum stellt man diese Gefängniskosten nicht demjenigen, der sie verursacht hat, in Rechnung? Wir halten fest: Wird einem Verbrecher auch nur mutmaßlich ein „Häarchen“ zuviel gekrümt, gibts tausende von Euro Schmerzensgeld, stellt ein Opfer einen Antrag auf Entschädigung, geht er in weit über der Hälfte der Fälle leer aus. Diese Tatsachen wiederum werden viele Opfer davon abhalten, überhaupt zur Polizei zu gehen, was die Dunkelziffern steigen lässt. Und was tut die Justizministerin Frau Beate Merk (CSU) in Bayern? Sie erläutert der Presse die Vorteile (!), die die kürzlich neu gebauten Haftanstalten für Häftlinge bieten. In den Haftanstalten werden übrigens zukünftig auch Kinder aufwachsen, weil es in den Augen der etablierten Politiker besser ist, die Kinder von  u.a. gewalttätigen Müttern in ein „Gefängnis“ mit Sonnenliegen und Kinderspielplatz zu schicken, anstatt die Kinder z.b. wenn möglich beim Vater unterzubringen.

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Veröffentlicht am 5. August 2011 in HEIMAT und mit , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

  1. Eso-Vergelter

    Bei der Wahl in Berlin werden die FW und Pro D viele Stimmen bekommen. Dann werden u. a. die herkömmlichen Autos durch 1-Liter-Autos ersetzt. Zudem sollen alle charakterlosen Menschen kastriert oder sterilisiert werden.

    proBayern: Bitte auch im letzten Satz reale Lösungsvorschläge bringen.

    • Eso-Vergelter

      @ probayern
      Wenn bei den nächsten Wahlen Pro D immer mehr Stimmen bekommt, und immer mehr Einfluss auf die Politik bekommt, kann man die Gesetze ändern. So wie in Polen. Dort werden Kinderschänder kastriert.

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