Teuerungsrate: Nur gefühlte Inflation?

(www.pro-bayern.net): Der Warenkorb. Damit wird gemessen, wie sich die Verbraucherpreise entwickelt haben. Angeblich, so will man uns weiß machen, steigen die Preise nur „moderat“, wir Bürger bilden uns die Teuerung auf allen Ebenen nur ein, sie sei „gefühlt“. Nun gibt es tatsächlich Preise, die auf den ersten Blick nicht gestiegen sind. Ein unerfahrener Inflationsberechner wird da keine Teuerung feststellen. Doch damit fällt er nur auf die Tricks der Konzerne herein. Beispiele: Da kostet eine Rolle Klopapier a 200 Blatt nun genau das gleiche wie vor einem Jahr. Das Problem: Jedes Blatt wurde nun beispielsweise um 2 Zentimeter gekürzt. Eine versteckte massive Teuerung. Die Waschmittel werden mehr gestreckt, die Packungsgrösse und der Preis bleibt gleich – jedoch nicht die Menge der Waschladungen. Auch hier eine massive Teuerung. Das selbe gilt für Kaffeepads. Hier bliebt der Preis und die Packungsgrösse gleich, jedoch der Anzahl der Pads wurde reduziert. Einen Fehler begehen die Statistiker zudem, wenn sie die unbestreitbare Teuerung mit der „Telekommunikation“ herunterrechnen. So sind  die Preise für „Internet, Telefonie, Festnetz“ zwar auf den ersten Blick gesunken, jedoch ist dies auf den technischen Fortschritt zurückzuführen. Wenn ein PC mit dem gleichen technischen Können wie 2010 beispielsweise im Jahre 2011 verkauft werden würde, müsste er erheblich günstiger hergegeben werden. Mit einer Inflationsabmilderung hat das nichts zu tun.  In Wahrheit kassieren doch inzwischen die Telekommunikationsunternehmen doppelt und dreifach ab, da viele vor rund 10 Jahren noch gar kein Handy geschweige den (V)DSL hatten. Kurz vor der Einführung des Euro wurden viele Preise im Übrigen massiv angehoben, um direkt nach der Umstellung mit einer fairen Preisumstellung zu werben. Die EU bringt für Deutschland jedoch vor allem auch qualitative Nachteile, weil die hohen deutschen Standards durch EU-Richtlinien massiv aufgeweicht werden. Wußten Sie, daß wenn sie 100 Liter tanken, nur 99 Liter drin sein müssen ?  Der Verlust der hohen deutschen Standards und der „verdeckten Preiserhöhung“ wird dann umschrieben in den Massenmedien mit wohlklingenden Begriffen wie „Vereinfachung des Eichrechts“. Hohe Deutsche Standards werden in vielen Bereichen geopfert , EU-Richtlinien umgesetzt. Und dann können Nahrungsmittelpanscher immer dreister agieren und mit „Preissenkungen“ werben. Der Euro ist also ein Teuro! Ein Ruino! Wir Bürger kennen diesen Spiel längst- wann merken es die Statistiker?

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Veröffentlicht am 31. August 2011 in Wirtschaft und mit , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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