Der Euro ist für den Verbraucher ein Teuro

 

Unser  politischer Sprecher für wirtschaftliche Fragen in München Uwe Geertz hat auf unserem Treffen am 04.10.2011 ein Argumentationspapier erarbeitet und vorgestellt, indem dargelegt wird, welche Auswirkungen die Fortführung des Kunstprojekts Euro auf Deutschland haben. Es enthält 10 wesentliche Punkte, die klar machen, welche negativen Folgen der Euro auf uns Bürger und die Wirtschaft hat. Eine negative Folge ist der Preisauftrieb: Der Euro als Teuro:

Der  deutschen Arbeitnehmer ist der Verlierer des Euro. So hat der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) einen Vergleich von Preisen und Real-Löhnen angestellt. Daraus geht eindeutig hervor, dass deutsche Arbeitnehmer immer weniger verdienen, aber die Preise insbesondere des täglichen Bedarfs immer mehr steigen. Allein langlebige Güter wie Autos oder Unterhaltungselektronik weisen sinkende Preise aus.

Auszug aus Preisvergleich des MDR:

Kaffee vor Euro 2001: 6,98 DM (3,56 EUR)
Kaffee im Jahre 2011: 5,49 EUR
Preiserhöhung: 54,21 Prozent

Nutella vor Euro 2001: 2,49 DM (1,27 EUR)
Nutelle im Jahre 2011: 1,89 EUR
Preiserhöhung: 48,81 Prozent

1 Liter Superbenzin vor Euro 2001: 1,86 DM (0,95 EUR)
1 Liter Superbenzin im Jahre 2011: 1,58 EUR
Preiserhöhung: 66,31 Prozent

1 Postpaket aufgeben vor Euro 2001: 11 DM (5,62 EUR)
1 Postpaket aufgeben im Jahre 2011: 6,90 EUR
Preiserhöhung: 22,77 Prozent

1 Personalausweis ausstellen lassen vor Euro 2001: 15 DM (7,70 EUR)
1 Personalausweis ausstellen lassen im Jahre 2011: 29 EUR
Preiserhöhung: 376,62 Prozent

Ein wichtiger Grund für diese Preissteigerungen: Da der Euro einen niedrigeren Wert hat, als die DM sonst, muss der Bundesbürger mehr für Importwaren ausgeben. Auch wenn er ins Ausland fährt wird es teurer. Es ist zwar richtig: er braucht kein Geld mehr umtauschen und spart sich damit die Umtauschkosten. Diese Bequemlichkeit bezahlt er aber teuer: so wird beispielsweise in Griechenland derzeit von nahezu allen Experten bei Einführung der Drachme von den Griechen von einer Abwertung von 50 Prozent gesprochen. Das heißt: Deutsche erhielten ihren Griechenland-Urlaub f&uum l;r die Hälfte des Geldes. Und auch Griechenland würde davon profitieren: zahlreiche Bundesbürger würden die günstigen Preise für einen Urlaub in Griechenland nutzen, das Land entdecken, Griechenland erhält wertvolle Devisen. Auch die dortige Industrie ist aufgrund der günstigeren Drachme wieder konkurrenzfähiger und kann ihre Produkte wieder verkaufen. Griechenland kann so durch eigene Kraft wieder gesunden – ohne große Geldtransfers und ohne Bevormundung durch EU-Kontrolleure.

Daher kann es nur eine Lösung geben: Gebt uns wieder unsere D-Mark zurück! – Damit die Zukunft unserer Kinder und Enkel gesichert bleibt.

Zitate:

Die französische Zeitung „Le Figaro“ schrieb vor Einführung des Euro:
„Der Euro bedeutet für die Deutschen ein Versailles ohne Krieg.“

Die englische Zeitung „Times“ vor Einführung des Euro:
„Deutschland wird zum Rostgürtel Europas werden.“

Präsident des Münchener ifo-Wirtschaftsinstitutes Hans-Werner Sinn in der SZ vom 14. Mai 2010 über die Euro-Rettungspakete:

„Wir helfen anderen Ländern, deutsches Sparkapital abzuziehen. Schon seit Jahren fließt deutsches Geld im Übermaß nach Amerika, Irland, Spanien, Portugal und Griechenland und half dort, einen total überzogenen Immobilienboom zu finanzieren, während Deutschlands Wachstum erlahmte, weil hier nur noch sehr wenig investiert wurde. Die Wirtschaften dieser Länder wurden so in einen Rauschzustand versetzt. Aber die Korrektur durch die Kapitalmärkte wird nun von der Politik verhindert. Deutschland hilft mit seiner Bonität den europäischen Schuldenländern, weiter verbilligt an das deutsche Sparkapital zu kommen und gegenüber den deutschen Firmen und Häuslebauern, die es auch gerne hätten, die Oberhand zu behalten.“

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Veröffentlicht am 7. Oktober 2011, in PRO Bewegung. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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