Frauenquote? – Nein danke!

Wir kennen es bereits bei Migranten. Damit unter anderem in  Behörden gewisse Quoten erfüllt werden können, bzw. das mehr Ausländer dort beschäftigt werden können, gehen linkslinke Politiker in die Offensive. So gibt man teilweise versteckt, teilweise ganz offen zu, Migranten zum Beispiel bei der Jobvergabe gegenüber Deutschen bevorzugen zu wollen ( hier am Beispiel Berlin).  Dabei sollen ganze Gesetze oder Vorgaben so ausgelegt werden, daß mit diesen Tricks „legal“ diese Gruppe bevorzugt werden kann. Denn eine offene Quotenregelung scheint rechtlich nicht möglich zu sein. Warum eigentlich dann bei der Vergabe von Vorstandsposten z.B. in Dax- Unternehmen? Warum muss dort eine gesetzliche Frauenquote her? Ob Kommunisten, ob Linke, SPD oder Grüne – selbst maßgebliche Teile der CDU/CSU finden das Thema offenbar nicht nur besonders wichtig(warum eigentlich?), sondern sind auch in großen Teilen dafür, solche Dinge gesetzlich vorzuschreiben. Und wer sich z.B. als kleiner mittelständischer Unternehmer nicht bis ins kleinste Detail auskennt, bzw. eine weibliche Form in der Stellenanzeige vergißt, der wird inzwischen von der Gutmenschenmafia gnadenlos verklagt und mit fünfstelligen Strafen konfrontiert. Mit Gleichberechtigung hat das nichts zu tun. Da werden gegen die kleinen und mittelständischen Betriebe  sozusagen immer mehr bürokratische Hürden entwickelt, alles wird ins Detail geregelt, nur beim wichtigsten Punkt, nämlich bei einer anständigen Bezahlung von Arbeitnehmern da drückt man sich seit Jahrzehnten um eine verbindliche gesetzliche Regelung. Und dort halten sich sowohl die Gewerkschaften und die Parteien mit den Forderungen mehr als zurück. Ist es nicht mehr als dreist von diesen Leuten, sich auf den Münchner Marienplatz hinzustellen und einen Mindestlohn von 8,50 Euro brutto zu fordern? Menschen müssen von ihrer Arbeit leben können – dies bedeutet hier  ein Stundenlohn deutlich im zweistelligen Bereich. Es kann also nicht darum gehen,  eine Scheindebatte über eine Frauenquote in den 30 großen  deutschen Dax-Unternehmen zu fordern. Es geht darum, wie die breite Masse – egal ob Mann oder Frau – einen anständigen Mindestlohn bekommt. Wer also den Frauen und Männern wirklich  helfen will, der müsste dafür sorgen, daß nicht die Vorstandsgehälter der Dax-Unternehmen immer weiter in die Höhe schnellen, sondern der Lohn des kleinen „Mannes“. Da man dies aber offensichtlich nicht will, gehts nur darum, ob auf Vorstandsposten 1 nun ein Mann oder eine Frau  ein gigantisches Gehalt kassiert. Wie entlarvend!

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Veröffentlicht am 23. Oktober 2011 in Wirtschaft und mit , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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