Lohnuntergrenze und Mindestlohn: Was bitteschön sind 6,90 Euro brutto, Frau Merkel?

Die absolute Lohnuntergrenze, die neue Sprachregelung für Mindestlohn, soll zukünftig – geht es nach den Etablierten rund 6,90 Euro brutto betragen. Bei einer 38-Stunden Woche würde das rund 1048 Euro brutto( sprich 800 Euro-Netto Entlohnung pro Monat in Lohnsteuerklasse 1 )entsprechen. Zum Vergleich: In Luxemburg, das in Übrigen auch von den Milliarden-Zahlungen Deutschlands in die EU profitiert, wird ein Mindestlohn von rund 1.800 Euro monatlich bezahlt. Der sozialpolitischer Sprecher für die Region München Stefan Werner hierzu treffend: Unter dem vermeintlich “kleineren Übel” kam es unter der Regierung Kohl zu der höchsten Einwanderung nach Deutschland in die Sozialsysteme, durch eine Entrechtung durch EU und Euro – ebenfalls durch das vermeintlich kleinere Übel vorangetrieben – kam es zusätzlich zu massiven Lohndumping bei gleichzeitiger hoher Inflation. In der Folge dieser „Sozialamt der Welt“ Politik durch die Altparteien wurden dann die Konsequenzen hauptsächlich zu Lasten uns Deutscher gezogen, die Agenda 2010 – Ausplünderungspolitik und die HartzIV Reformen kamen. Was bitteschön sind 6 Euro 90 brutto , die da aktuell in den Raum geworfen werden– in  Zusammenhang mit dem Satz “Arbeit muss sich wieder lohnen”? Sollen mit diesem Werbepreis noch mehr Billigarbeitskräfte aus dem Ausland angelockt werden? Mindestlöhne müssen deutlich im zweistelligen Bereich angesiedelt werden. Das bringt nicht nur mehr als 10 Milliarden Steuermehreinnahmen, mit denen im Gegenzug Entlastungen an der richtigen Stelle finanziert werden können, sondern auch ein massives Steuerplus in den Sozialkassen. Dieses Steuerplus wird dann eins zu eins an die Arbeitgeber und Arbeitnehmer weitergegeben, dies bedeutet, daß man z.B. den Krankenversicherungsbeitrag von jetzt rund 15-16% auf rund 11-12% senken könnte. Deutschland muss beim Mindestlohn die klare Vorreiterrolle in Europa übernehmen und darf nicht Schlusslicht in Europa sein. Deshalb müssen wir dafür sorgen, daß die Mindestlöhne so hoch sind, daß kein Arbeitnehmer mehr in Deutschland auf kommunistische Lohnzuschüsse oder andere marxistische „Wohltaten“ angewiesen sein muss. Unterstützen wir also fair zahlende Unternehmen dadurch, indem wir die faire Bezahlung für alle vorschreiben! Unterstützen wir fair zahlende Unternehmen dadurch, daß wir Ihnen an anderer Stelle entgegenkommen ( Stichwort: (EU)-Bürokratie, Gewerbesteuern). Die Wirtschaft hat uns Menschen zu dienen, und nicht wir der Wirtschaft. Damit sich Arbeit wieder lohnt!“

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Veröffentlicht am 30. Oktober 2011 in Wirtschaft und mit , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 3 Kommentare.

  1. Die Mindestlohn Initiative von Angela Merkel scheint ja doch keine Eintagsfliege zu sein. Da will ich doch mal hoffen, dass die SPD über ihren Schatten springt und konstruktiv mitarbeitet, damit vielleicht schon für nächstes Jahr konstruktive Lösungen für die Menschen erarbeitet und umgesetzt werden können.

    Pro Deutschland in Bayern: Merkel, SPD und konstruktive Lösungen für die Menschen, die umgesetzt werden. Der war gut.

  2. Bundeskanzler der Nichtwähler

    Damit muss Schluß sein, dass die Deutschen sich für nichts, verheizen lassen,,,
    sich unterm Preis verkaufen, sich gängeln lassen, sie sollten
    sich endlich mal selber was wert sein,,, so wie andere Kulturkreise, die
    sogar weniger und gezielt weniger arbeiten und arbeiten wollen als Deutsche.
    Genau so ist es: ,,, die Wirtschaft hat dem Menschen zu dienen, ,,,
    und nicht Menschen für angeblich wirtschaftliche Wahnideen, die an
    Diktaturen erinnern, an menschenfeindliches Verheizen und Zerstören
    von familiären Leben, zu missbrauchen.

  3. Herbert Müller

    Lieber Werner,

    ein ausgezeichneter Kommentar zum Mindestlohn, weiter so.

    Mit freundlichem Gruß

    Herbert

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