Die doppelte Moral in der Landeshauptstadt: Der Feinstaub und die Silvesterböller

(www.pro-bayern.net) Ein großes Tam-Tam hat man in München veranstaltet. Die Kleinunternehmer und den einfachen Bürger hat man schikaniert, indem man Sie gezwungen hat, mit ihren angeblich nicht so sauberen älteren Autos nicht mehr in gewisse „Zonen“, sogenannte Umweltzonen zu fahren.  Die „Begründung“: Die Feinstaubbelastung wäre dann zu hoch. Mal abgesehen davon, daß viele spritschluckende Edelkarossen oft ohne Probleme die grüne Plakette zum Einfahren in die „Umweltzone“ bekommen, so ist es doch eine Doppelmoral ohne Gleichen, wenn jedes Jahr zu Silvester dutzende von Böller eine unnütze „Feinstaubbelastung“ hervorrufen und niemand dieser etablierten giftgrünen Politiker den Versuch unternimmt, daß ganze einzudämmen – geschweige denn das überhaupt massenwirksam zu erwähnen. Die Unfälle in der Neujahrsnacht mit Sprengkörpern zahlen die Krankenkassen, der Raketenmüll muss später dann überall weggeräumt und entsorgt werden. Ich gebe es offen zu: Den letzten Silvesterböller habe ich in meiner Kindheit mit meiner Familie abgeschossen.

Ich schaue mir deshalb das Spektakel am Himmel nur noch an. Gezwungenermaßen. Bei dem Krach kann niemand schlafen. Und nun versetzt man sich doch gerne mal in die Lage eines kleinen Babies, eines kleinen Kindes in so einer Stadt: Das Kind wacht trotz geschlossenem Fenster auf, erschrickt durch betonhämmernde Knalle, bekommt Angst. Wie sehr würde sich so ein kleines süsses Kleinkind Ruhe und einen behutsamen Schlaf wünschen. Mit bayrischem Brauchtum, um damit die „bösen Geister“ zu vertreiben, hat das ganze längst nichts mehr zu tun. Man kann sich noch gut errinnern:

Früher wurde maximal 5 Minuten vor Mitternacht mit den ersten Böllern begonnen – zehn Minuten nach Mitternacht war im Grunde Schluß. Wenige schossen. Heutzutage werden Unmengen in die Luft geballert, stundenlang. Erste Böller gehen an den Vortagen los, frühestens eine halbe Stunde nach Mitternacht ist das „Wesentliche“ vorbei. Nun ist es sicherlich falsch, in einer Art Bevormundung den Menschen irgendetwas zu verbieten, was man selber staatlicherseits durch eine geringe steuerliche Belastung der „Kracher“ -die natürlich in jedem Supermarkt erhältlich sind – jahrzehntelang gefördert hat. Richtig ist viel mehr, eben diese staatliche Förderung umweltschädlicher Aktionen zukünftig kräftig zurückzufahren und kreativ alternative umweltfreundlichere und koordiniertere Silvesterfeiern zu entwickeln. Das schönste Silvestererlebnis war in diesem Zusammenhang für mich übrigens ein Silvesterfeuer.

Das gemütliche Zusammensein am Feuerplatz kombiniert mit bayrischem Brauchtum, wie Bleigießen oder Zaunsteckzählen – das ist  auch  interkultureller völkerverbindender Austausch. Stärken wir -als Gegenstück zu den völkerverneinenden Demagogen – unsere freiheitliche einheimische Kultur, zeigen wir deutlich, daß wir weltoffene Bürger sind, die die Heimat lieben und achten und Kulturenaustausch ermöglichen. Anregung zur Diskussion von einem Mitglied der Bürgerbewegung pro Deutschland in München.

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Veröffentlicht am 31. Dezember 2011 in MÜNCHEN und mit , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. Richtige Feststellung! Das ist Heuchelei! Der Kampf gegen die Umweltverschmutzung ist ein berechtigtes Anliegen, dann aber ist der konsequent und ehrlich zu führen. Das ist gilt umso mehr für die geistige Umweltverschmutzung. Wir haben da für 2012 mal einen Fotowettbewerb ausgerufen. Macht die geistige Umweltverschmutzung sichtbar, per Email, über Facebook, twittert usw.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2011/12/30/sale-fotowettbewerb/

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