Bauantrag abgelehnt: Eine Kapelle fügt sich nicht in die Eigenart der bayrischen Voralpenlandschaft ein

Kapelle nein-Moschee ja?

(www.pro-bayern.net) Berchtesgadener Land: Diesesmal geht es nicht um ein großes Areal zum Bau eines islamischen Zentrums samt Großmoschee. Um so etwas zu bauen, würde man selbstverständlich z.B. als „bayrischer“ Ministerpräsidentkandidat für den Bauherren selbst sich nach geeignetem Baugrund umsehen. Und selbstverständlich stellt sich im Fall islamischer Machtsymbolikbauten nicht die Frage, ob es sich in die Eigenart einer bayrischen Landschaft einfügt.

 Dies ist nur der Fall, wenn z.B. eine christliche Kirche oder Kapelle gebaut wird, und sei sie auch noch so klein. Im konkreten Fall geht es um eine hölzerne Kapelle mit den einfachen geringen Ausmaßen von 1,9 Meter Länge und 2,1 Meter Breite. Diese soll sogar nicht mal auf öffentlichen Grund, sondern auf dem Privatgrund der Familie Fagerer errichtet werden. Während die Gemeinde Anger den Bauantrag noch abgesegnete, lehnte das Landratsamt Berechtesgadener Land dieses Ansinnen jedoch ab.
Wie „Chiemgau Online“ (Dahoam is, wo wir san) unter Lokales (Trostberg/Traunreut) unter dem Titel „Vielleicht hätt´ ma a Moschee bauen sollen“ vom 24.12.2011 (Heiligabend) berichtet, sind laut Landratsamt durch den Bau der hölzernen 2 Quadratmeterkapelle auf Privatgrund „öffentliche Belange beeinträchtigt“ und die Kapelle füge sich nicht in „die Eigenart der Landschaft“ ein. Sie haben richtig gelesen. Eine behelfsmäßige Kapelle zur freien Religionsausübung darf nicht gebaut werden. Ohnehin soll offenbar der Privatgrund für eine noch breitere Autobahntrasse herhalten.

 Fazit: Das Recht auf Eigentum darf also mit Füssen getreten werden, unsere Heimat und unsere Natur darf zerstört werden, damit breitere Autobahnen und Moscheen gebaut werden können, die sich im Gegensatz zu einer Kirche oder Kapelle in die „Eigenart“ unserer wunderschönen bayrischen Landschaft einfügen. Unglaublich, aber wahr! Von wem liebe Bürger, werden wir regiert?

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Veröffentlicht am 8. Januar 2012 in HEIMAT, TRAUNSTEIN, VOR ORT und mit , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 3 Kommentare.

  1. und das in einem teil deutschlands, den ich als noch nicht verloren gesehen habe. so kann man sich taeuschen. naja, der naechste schritt in den abgrund wird sein, wenn islam-uhde ministerpraesident wird. bayern faellt dann auf das niveau von bremen…

  2. berichtigung: der rote politclown schreibt sich ohne „h“

  3. Zwei Quadratmeter und aus Holz? Genau an sowas muss man sich natürlich stören.

    Kapellen fügen sich nicht gut in das bayrische Landbild ein? Aber in jedem noch so kleinen Dorf steht doch eine und das soll auch so sein. Dem Amt passte es nur nicht, dass soetwas auf privatem Grund gebaut werden sollte.

    Da sprich mal noch einer von Freiheit.

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