Türkische Märchenstunde: Wir kommen in die EU, um Europa zu retten

Ein riesiges Defizit in der Zahlungsbilanz verbirgt sich hinter den geschönten Wirtschaftszahlen der türkischen Regierung. Und nun meint in völliger Selbstüberschätzung der EU-Minister (!) Bagis, daß die Türkei als Mitglied der EU die „Rettung Europas“ wäre. Die Türkei sei wirtschaftlich nicht zu stoppen. Wie könnte das konkret gemeint sein? Wenn die Türken nun- wie auch einige Dritte Welt Länder – inzwischen Internet oder Handys haben, kann das sicherlich nicht der wahre Grund sein, warum die Türkei nicht zu stoppen wäre. In Bezug auf die EU-Mitgliedschaft der Türkei macht das ganze aber halbwegs einen Sinn. Seit Jahren kommt Deutschland nicht nur für kränkelnde EU-Staaten, sondern auch für die Zuwanderung nach Deutschland ins soziale Netz finanziell auf. Aufgrund eines Abkommens mit der Türkei ist auch nicht selten die türkische Verwandtschaft in der Türkei über unsere deutsche Krankenversicherung mitversichert. Wenn nun auch noch die EU-Mitgliedschaft der Türkei kommt, wird es noch mehr Islamisierung und Zentren der „Nicht-Integration“ in unserer bayrischen Heimat geben. Wenn also die Türkei gegenüber Deutschland aufholt, dann nur aufgrund unserer eigenen SchwächeWir von der Bürgerbewegung pro Deutschland werden für Sie dafür kämpfen, daß es nicht zu einer „EU-Mitgliedschaft“ der Türkei kommt.

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Veröffentlicht am 28. Januar 2012 in EUROPA, MULTIKULTI und mit , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 3 Kommentare.

  1. Der Großteil des „Wirtschaftswunders“ in der Türkei verdankt sich Privatisierungen, die bereits unter der Militärdiktatur begonnen wurden, und ausländischen Investoren.
    Überwiegend ist der Konsum kreditfinanziert – von ausländischen Banken und deren Ablegern in der Türkei!

    Darunter überproportional repräsentiert sind übrigens österreichische Banken.
    Klar, dass dieser Sektor auch Interesse an einer Mitgliedschaft der Türkei hat, irgendwer muss ja im Notfall für die Krediteausfälle bürgen (wer wohl?).
    Daneben hat die Türkei auch große Probleme aufgrund des Außenhandelsdefizits – es wird deutlich mehr importiert als exportiert.
    Und das was produziert und exportiert wird ist im Ggs zur Lage bei anderen Aufsteigern keine Hochtechnologie.
    Die Türkei steht als Billiglohnland in direkter Konkurrenz zu günstigeren Standorten in Asien.
    Und auch wenn sich die Lage bessert, so ist die Bevölkerung im Vergleich zu anderswo immer noch unterdurchschnittlich qualifiziert.
    Was durch die Gleichstellung religiöser Schulen mit staatlichen durch Erdogan nicht besser wird. Der Abschluss in einer Medressa qualifiziert so für den Hochschulzugang.

  2. Es gibt mehr als 27 Millionen Kreditkartenkunden, und zusammen mit den Privatkrediten beliefen sich die Schulden von mehr als 40 Millionen Türken zu Jahresbeginn auf 475 Milliarden Lira, nach damaligem Kurs über 200 Milliarden Euro.

    Vor zehn Jahren seien türkische Haushalte typischerweise mit rund sieben Prozent verschuldet gewesen, sagt Türkei-Experte Gareth Jenkins. Im März dieses Jahres waren es 35 Prozent, und seither ist die Zahl noch einmal deutlich gestiegen.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article13654968/Bankaufsicht-dreht-verschuldeten-Tuerken-Geldhahn-zu.html

  3. Der tolle „Wirtschaftsaufschwung“ der Türkei ist rein auf Pump gebaut:

    http://ausserdem.info/2011/Wirtschaftskrise_in_der_Tuerkei_schlimmer_als_in_EU_oder_USA

    Die Türkei ist das nächste Grichenland

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