Heilige Kuh „Europäische Union“: Wie Merkel das Volk mit den Eurobonds hintergeht

Schwacher Euro – Schwache Löhne

Es ist wie eine „Heilige Kuh“. Die etablierten Meinungsmacher nützen daher jeden noch so miesen Trick, um die in Deutschland vorhandene kümmerliche Restbegeisterung für diese EU nicht noch weiter zu schmälern. Als die EU eine neue Verfassung einführte, war nach dem erstmaligen Scheitern durch das Referendum in Irland plötzlich nicht mehr von EU-Verfassung, sondern nur noch von einem EU-Vertrag die Rede. Die Iren waren durch die „Modifikation“ und die massive EU-Propaganda verunsichert, und nahmen die neue EU-Verfassung (Sprachregelung der EU: modifizierter EU-Vertrag) in einem zweiten Referendum an.

Als bekannt wurde, daß die Mehrheit der Bundesdeutschen die „Euro-Bonds“, sprich ein europäisches Abkommen bezüglich gemeinsamer – und damit für Deutschland teuerer – Kreditaufnahme, ablehnt, wird nun scheinheilig von einem Fiskalpakt gesprochen. Offenbar eine weitere einheitliche Sprachregelung.

Daß die Begrifflichkeit „Fiskal“ nichts anderes als „Zinsen“ bedeutet, wird natürlich nicht erklärt. Frau Merkel hat also im Grunde einen Zinspakt abgeschlossen. Er bedeutet natürlich nicht, wie uns weiss gemacht wird, daß man nun eine gemeinsame Schuldenbremse eingeführt hat, -allein schon deswegen, weil EU-Länder wie Griechenland, Portugal, Spanien oder Italien gar keine „Schulden“ bremsen können, solange sie nicht neue Kredite, die neue Zinsen verursachen aufnehmen,- sondern er bedeutet viel mehr die gemeinsame Kredit – und Zinsaufnahme (Euro-Bonds) Für Deutschland werden die Zinsen somit höher, wahrlich ein „grandioser Erfolg“ von Frau Merkel!

Warum? Ein bankrottes Griechenland kann man keine „Schuldenbremse“ verordnen, es kommt ohne frisches Geld gar nicht mehr über die Runden. Der Fiskalpakt bedeutet also nichts anderes, daß Deutschland nun höhere Fiskalsätze – sprich Zinssätze in Kauf nehmen muss, weil sie durch die EU viele ungelegte Eier , sprich „Pleitestaaten“ im Portfolio hat, die doch ihre Schulden doch  gar nicht ohne fremde Hilfe und neuen kreditfinanzierten Geldern abbauen können.

Mit welchem undemokratischen Vorgehen zudem die EU ihre Erweiterung vorantreibt, haben wir nicht nur am Fall des angeschlagenen Kroatien gesehen, sondern wir sehen nun auch am Fall Österreich, daß die Frage „EU – ja oder nein“ in der Presse- und Medienwelt wie eine Heilige Kuh behandelt wird. Oder haben Sie was davon gehört, daß die Österreicher das notwendige Quorum für ein Referendum über ein Volksbegehren eingereicht haben? Das dies natürlich aus „formellen“ Gründen momentan verweigert wird, zeigt nur auf, wieweit die EU schon für die Etablierten und Meinungsmacher zu einer unantastbaren „Heiligen Kuh“ geworden ist. Ein Hintergrundbericht dazu ist auf SOS-Heimat Österreich erschienen.

Was bringt uns also diese EU, die allein durch ihren Verwaltungsapperat circa rund 8% der EU-Gelder – von denen wir die Hauptlast tragen – verschlingt?

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Veröffentlicht am 31. Januar 2012 in DEUTSCHLAND, EUROPA und mit , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. Einfach mal Danke,ein sehr guter Artikel.
    Ich hoffe dass Der Alte Deutsche irgendwann mal aufwacht und nicht nur Seine Dose Bier und Sportschau, als gewonnenen Ruhestand betrachtet.

    So wacht Doch entlich Auf!

    versprochen!

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