Krampfhafte Schuldkomplexe wegen der bayrischen Geschichte und den Katholiken: Dürfen wir nicht mehr stolz sein?

Petra Dirscherl / pixelio.de

Denkmal Schmied von Kochel, eine Gestalt aus der bayerischen Sage, am Dorfplatz in Kochel am See.

Der Wirtschaftliche Erfolg Bayerns hängt letztendlich auch von der Psychologie ab. Geht es den Menschen gut, dann geht es auch unserer einheimischen Wirtschaft gut. Eine schlechte Gesamtstimmung kann sich hingegen sehr negativ auf unsere wirtschaftliche Entwicklung auswirken. Wer also positiv zu seiner Heimat, zu seinem Land eingestellt ist, der hilft allein dadurch schon unserem Bayernland ungemein. Er wird die bayrischen Betriebe durch seine Kauflaune mit Umsatz erfreuen. Darüber hinaus werden solche Menschen natürlich viel eher Einsatz für den Heimat – und Umweltschutz zeigen.

Deshalb ist der gesunde Patriotismus, den die freiheitliche Politik von pro Deutschland mutig nach außen freikämpft, sicherlich der richtige Weg, um unser Land nach vorne zu bringen. 
Wenn es Menschen gut geht, weil sie sich auch emotional mit der Heimat verbunden fühlen – und damit das gute Gefühl des Stolzes empfinden – dann ruft das natürlich Neider auf den Plan.
Krampfhaft werden  Vorwürfe gegen Bayern artikuliert. Damit will man vielleicht erreichen, daß wir nicht mehr stolz auf unsere Heimat sein dürfen. Liegt das in dem folgenden Fall vor? Schauen Sie sich z.B. diesen Artikel an und bilden Sie dazu ein Urteil. Der Artikel ist von Robert Schlickewitz, geboren 1957 in München. Abgesehen davon: Von dem, was der Autor so schreibt  scheinen unsere Politiker – in dem Fall von einer anderen Publikation, z.B. Wolfgang Thierse und Claudia Roth, sehr begeistert zu sein. Wie ist ihre Meinung zu diesem Artikel?
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Veröffentlicht am 31. Januar 2012 in HEIMAT und mit , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 19 Kommentare.

  1. Es scheint mir eine sonderbare Einstellung zu sein, die Kauflaune und den Umsatz als Masstab für unser Bayern zu machen.
    Ein gesunder Patriotismus ist kein blinder sondern ein kritischer. Gerade mit einer kritischen Haltung, die nicht alles, was Politik und Medien verbreiten, nachplappert und alles gutheißt, ist Bayern am besten gedient. Deshalb ist die Forderung nach einem gesunden Patriotismus gleichzeitig eine nach einem kritischen Geist.
    Der abgebildete Schmied von Kochel war ein solch kritischer Patriot, wenn auch nur in der Sage. Sein Kampf gegen die Obrigkeit war keinesfalls „krampfhaft“. Diesen Geist vertritt auch Robert Schlickewitz vorbildlich.
    Der obige Artikel schwankt zwischen pro Mainstream-Politik (Bayern = Umsatz = Mediamarkt usw.) und Vorwurf an kritischen Bayern (Schmied von Kochel, Robert Schlickewitz). Ich bin auf Seiten der kritischen Bürgern und weise die Vorwürfe zurück.

  2. Eine kritische Haltung gegenüber dem, was Medien und Politik verbreiten ist richtig. Nicht richtig finde ich, daraus die Konsequenz z.B. zu ziehen, nicht stolz auf unser Bayernland zu sein. Ich lass mir doch von den Politikern oder unserer ständig vorgehaltenen Historie oder der kulturellen Ausrichtung meines Landes (christlich-abendländisch) nicht meine Heimatliebe nehmen. Es ging viel mehr darum herauszustellen, daß wenn es wirtschaftlichen Erfolg gibt, dies ein Erfolg der bayrischen Bürger ist. Wir wollen, daß es unseren Bürgern gut geht.

  3. Servus,
    ich stimme zu: DARAUS (kritische Haltung gegenüber dem, was Medien und Politik verbreiten) kann man nicht die Konsequenz ziehen nicht auf Bayern stolz zu sein.
    Ich bin nur auf etwas stolz, was ist selbst geleistet habe. Wie sollte ich auch darauf stolz sein, dass irgendjemand eine Skiabfahrt gewonnen hat oder einen Rekord im Dauerduschen aufgestellt hat oder beim Dschungelcamp teilnahm? Auf Krieg und Totschlag bin ich erst recht nicht stolz.
    Ich jedenfalls schmücke mich nicht mit den Erfolgen anderer. Bin daher auch nicht darauf stolz.
    Du verwechsest außerdem Stolz und Heimatliebe. Meist haben die mit Stolz keine Ahnung von Bayern oder deutscher Kultur. Sie können (nur 1 Beispiel) eine Ballade von Brahms nicht von einer Ballade von Bürger unterscheiden.
    Selbstverständlich stimme ich Dir zu: wirtschaftlicher Erfolg fusst auf den bayerischen Bürgern. Aber weder auf CSU noch Ministerpräsident noch Kardinal oder Papst.
    Was hat das alles mit einer kritischen Haltung gegenüber der Geschichte und Politik zu tun?

  4. Servus,

    ich kann auch auf etwas stolz sein, was meine Familie, meine Firma oder meine Freunde geleistet haben. Kinder sagen beispielsweise „Ich bin stolz auf meinen Papa oder Mama, weil“ Es ist meist das erste, was Kinder ihren Mitschülern erzählen. „Ich bin stolz auf meinen Bruder, der hat…“ Ich bin stolz darauf, daß es uns gelungen ist, in unserer Firma eine effektivere Antriebstechnik zu entwickeln“. Man muss somit nicht direkt der Erfinder, der Macher sein, um auf etwas Stolz zu sein. Das ist wie ähnlich wie beim Leid. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Und selbst wenn man nicht unmittelbar vom Leid betroffen ist, fühlt man mit, wenn Menschen abgeschlachtet werden oder wenn Menschen schreckliches passiert. Genauso ist das Mitgefühl zum Beispiel in Form des Stolzes, bei Familie, bei Freunden, und letztendlich bei unserem gemeinsamen Land. Eine kritische Haltung gegenüber der staatlich gelehrten Geschichte und Politik finde ich vorbildlich, vor allem deshalb, weil in der Schule kein umfassender Blick über die Weltgeschichte gegeben wird und daher viele Zusammenhänge nicht erkannt werden können. Die Frage z.B. nach dem „Warum“ es überhaupt diese sinnlosen Kriege gibt, wird viel zu selten gestellt. Das ganze hat jedoch nichts mit Bayern oder unserer kulturellen Zugehörigkeit zu tun, weswegen wir besonders „schuldig“ sind und daher nicht Stolz sein dürfen wie jedes andere Land. Wie sie richtig erkannt haben, fehlt vielen Menschen die Ahnung, was bayrische und deutsche Kultur betrifft. Da gilt es anzusetzen und diese zu vermitteln.

    • @probayern
      Klar, du kannst auf alles und jeden Stolz sein. Niemand kann dir das absprechen. Ich kann nur auf etwas stolz sein, dass ich verursacht oder zumindest mitverursacht habe.
      Wer sagt, dass wir Bayern besonders schuld sind? Für was? Ich bin nicht stolz darauf, dass das beste Weißbier der Welt aus Bayern kommt und ich bin auch nicht demütig oder schuldig für Schlechtes. Deshalb kann ich aber beides bedenken und kundtun. Nichts anderes macht Schlickewitz.
      Ja, richtig, bayerische Kultur kann man vermitteln. Aber man darf nicht vergessen: andere haben auch eine (andere) Kultur. Ich will niemand das Unertl-Weißbier aufdrängen, wenn er lieber saure Ziegenmilch trinkt.
      Die bayerische Regierung stellt vieles viel zu positiv dar, da ist es wichtig, dass Leute wie Schlickewitz auf Schlechtes hinweisen. Nur das führt zur Verbesserung.
      @Westerholz
      Guter Beitrag. Mich wundert es auch, dass viele die Fehler, die dazu führten, dass Deutschland 2/3 seines Gebietes verlor, wiederholen wollen. Und sich dann noch Pro Deutschland einordnen.

  5. S. Michael Westerholz

    Der Anlass Ihres Beitrages ist offenkundig, den Historiker Schlickewitz madig zu machen. Schon Ihr Begriff: „Gesunder Patriotismus“ löst bei mir Sodbrennen aus, zumal ich ja die Umrahmung Ihres Beitrages nicht übersehen kann, den Tummelplatz der RECHTEN! Warum hängen Sie Ihren Beitrag nicht als Kommentar an den haGalil-Bericht von Schlickewitz an und diskutieren dort mit? Und wieso fällt Ihnen nicht auf, dass sich in ihrem Hinweis auf Wolfgang Thierse und Claudia Roth doch lediglich die Tatsache dokumentiert, dass auch diese Politiker gelegentlich das heute leider übliche Blabla absondern? Warum können Sie das Grundrecht auf Meinungsfreiheit, dessen Sie sich bedienen, nicht akzeptieren, wenn ein Robert Schlickewitz es für sich in Anspruch nimmt?
    Und ich war so naiv zu glauben, es bestünde ein Konsens in der Frage, wohin PATRIOTISMUS führen kann, wenn er jener Art entspricht, die Sie zu bevorzugen scheinen. Nichtxs gfelernt aus Weltkriueg I. und II., aus dem totalen Niedergang der und des Deutschen?

  6. Hier ist der Tummelplatz aller Bürger, u.a. des freiheitlich denkenden Bürgers. Selbstverständlich denken wir Patrioten I M M E R zuerst an unsere bayrische Heimat, an eine Politik pro Deutschland. Demokratie kommt von „Demos“, das ist das Volk. Patriotismus bedeutet nicht, wie ich auch vorher klar gemacht habe, andere Menschen abzuschlachten und Kriege zu führen.
    Deshalb sagen wir auch ganz klar, daß unsere Truppen raus aus den internationalen Kriegsgebieten müssen. Es war doch unser ehemaliger „links-grüne“ Außenminister Joschka Fischer, dessen Kriegserfahrung vielleicht auf das Werfen von Pflastersteinen in Frankfurt beruhte, der deutsche Soldaten in den Kosovo-Krieg führte. Für die damalige Bundesregierung waren es nur „chirugische Eingriffe“ und „Kolloteralschäden“ als unschuldige Zivilisten ums Leben kamen. Als Patriot habe ich ein solches sinnloses Gemetzel in Europa noch nicht vergessen. Seit dem Vietnam Krieg haben die US Amerikaner keinen Krieg mehr „gewonnen“. Es haben sich also die Ursachen, warum Kriege geführt werden schon längst geändert. Schon allein deshalb ist es wichtig, daß unser Patriotismus sich von dem unterscheidet, wie ihn uns die US-Amerikaner oder die Bundesregierung vorlebt. Und gerade deshalb bin ich auch stolz darauf, daß die Deutschen Kriegseinsätze im Ausland mehrheitlich ablehnen. Wenn sich die Ursachen geändert haben, warum Kriege geführt werden, dann muss man gerade daraus lernen und unsere Politik in Deutschland danach ausrichten. Meinungsfreiheit ist auch so ein Punkt, wo wir sehr verteidigen. Erst kürzlich sollte das Buch „Deutschland schafft sich ab“ verbrannt werden vgl. http://www.tagesspiegel.de/berlin/assoziationen-zu-buecherverbrennung-protest-gegen-kuenstleraktion-mit-sarrazin-buch/6066628.html. Ich habe auch nicht den Eindruck, daß ihre genannte Seite z.B. uns fair zu Wort kommen lassen würde. Ich stelle hingegen Artikel oder Bücher, auch wenn sie nicht meiner Meinung entsprechen, zur Diskussion. Merken Sie den Unterschied?

    • Helmut Kohl veranlasste die erste deutsche Kriegsbeteiligung. Aber das ist eigentlich egal, wenn wir uns einig sind: Keine weitere deutsche Kriegsbeteiligung. Pfundig finde, ich dass du das ablehnst. Es ist aber falsch, wenn du meinst, wir Deutschen würden Kriegseinsätze im Ausland mehrheitlich ablehnen. Vielleicht ist es dir entgangen, das der Bundestag als Repräsentant des deutschen Volks vor wenigen Tagen die deutsche Kriegsbeteiligung in Afghanistan mehrheitlich für ein weiteres Jahr verlängert hat! CDU, CSU, FDP und viele MdB der SPD waren in echt christlicher Nächstenliebe für die deutsche Kriegsbeteiligung.
      Jetzt sind wir also schon fast beieinander. Den Zusammenhang zu den Beiträgen von Schlickewitz sehe immer noch nicht. Ich verstehe schon gleich gar nicht, wie man Schlickwitz Teilkritik anprangern kann und dafür Sarrazins Pauschal-Totalkritik (was wäre totaler als: „Deutschland schafft sich ab“) akzeptieren kann. Ich bin natürlich gegen jegliche Bücherverbrennung. Auch ein geistiger Kleinrentner soll seine Millionen machen, wenn er genügend Trottel findet.

      • Wir denken, daß die Meinung des Volkes eine andere ist, wie die der Bundesregierung. und deren „Opposition“. Deshalb wird zum Beispiel zu grundsätzlichen Fragen kein Referendum vorgesehen. Bei der Euro-Einführung hat Edmund Stoiber aus Angst vor den Wählerstimmen gegen den Euro gewettert, im Bundestag dann aber dafür gestimmt. Ich denke, nur ein Referendum könnte zeigen, ob wirklich so eine satte Mehrheit wie im Bundestag solche Kriegseinsätze befürwortet. Die in Parteien organisierten Menschen machen ja nur ca 1% aller Bundesbürger aus.

        Schlickewitz „greift“ aus meiner Sicht, vielleicht ungewollt, das Volk der Bayern an. Seine Überschrift: „Warum ich nicht stolz bin, Bayer zu sein“. Es heisst dort vorwurfsvoll: „Bayern gilt neben dem Saarland als das katholischste Bundesland der BRD.“ Das soll also ein Grund sein, warum wir nicht stolz auf Bayern sein sollen. Sie haben daher im Gegensatz dazu völlig recht, wenn sie sagen, daß die „christliche Nächstenliebe“ ja gerade das ist, was unseren Bundestagsparteien fehlt. Ich frage mich zudem, ob der Autor auch die Wahlergebnisse im katholischen Bayern gegenüber dem Restdeutschland genau beobachtet hat:
        http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:NSDAP_Wahl_1933.png&filetimestamp=20080131211749
        Dieses Wahlergebnis zeigt doch viel mehr, daß je mehr Bürger sich mit Heimat identifizieren, desto weniger sind sie anfällig für totalitäre Denkweisen.

        Die Überschrift „Deutschland schafft sich ab“ interpretiere ich als Denkanstoß an den Bürger.
        Es werden Prognosen und Statistiken aufgeführt, die Paralellgesellschaften und Gegenkulturen beschreiben, eine gescheiterte Multi-Kulti Gesellschaft. Dinge die inzwischen ohnehin allgemein bekannt sind.
        Die freiheitlichen Kräfte in Europa (z.b. FPÖ) haben das
        Scheitern dieses Gesellschaftsmodells
        schon vorausgesagt, als die SPD und ihre Gesinnungsgenossen noch überzeugt von ihren Vorstellungen mit der „Nazi-Keule“ auf jeden totalitär draufhaute, der auch nur Ansatzweise in diese Richtung dachte. Das jedoch die SPD immer noch nicht die richtigen Konsequenzen aus der verfehlten Politik gezogen hat, sieht man an den Forderungen die im Sarrazin-Buch ( die alles andere als sozial und fair sind) aufgeführt sind. Beispiel: Die Kinderprämien, die nur für die obere Gesellschaftsschicht vorgesehen sind. Das ist doch keine Lösung für die Integrationsprobleme.

      • Servus alle Mitdiskutanten,
        ich stimme Probayern bei seinen Zweifeln zur Meinung des Volkes versus Bundesregierung zu. Es war aber der Bundestag der für die weitere Kriegsbeteiligung stimmte. Aber auch da sind Zweifel angebracht. Also in diesem Punkt: Zustimmung.
        Zum Stolz brachte ich meine Position schon vor. Jeder hält das anders und ich finde das OK.
        Auf katholisch oder christlich wäre ich jedenfalls auch nicht stolz (bin Gott-sei-Dank keines von beiden). Zuviel Verbrechen im Laufe der Jahre. Von den Tausenden „missbrauchter“ Kinder ganz zu schweigen.
        Die Multi-Kulti-Gesellschaft gibt es landauf landab und ich finde das pfundig. Der eine läuft jede Woche ins Ballett, ich lese lieber einen guten Roman, der andere sammelt Briefmarken, der vierte spielt Billard. 4 verschiedene Kulturen und sie passen gut zusammen. In diesem Punkt liegt Sarrazin (wenn er denn die Multi-Kulti Gesellschaft für gescheitert erklärt hat – ich habe das Buch nicht gelesen) schon mal grottenfalsch.
        Die FPÖ ist doch keine freiheitliche Kraft in Europa!? (Mir ist aber die Zeit zu schade um das zu vertiefen)
        Die Herdprämie, die hautpsächlich der oberen Gesellschaftsschicht zugute kommt, finde ich – da stimme ich dir zu – völligen Schwachsinn. Sie wurde mit der Mehrheit von CDU, CSU durchgedrückt. Die Wahlfreiheit zwischen Erziehung zu Hause und im Hort wurde damit ad absurdum geführt. Während man sonst das Kopfgeld ablehnt (damit meine ich: Gelder pro Kopf, ohne Rücksicht auf Einkommen), hat man es da durchgepeitscht. Aber die Herdprämie wäre auch einkommensabhängig völliger Schmarrn.

  7. Meinungsfreiheit? Nun also ich finde es richtig, daß hier gefordert wird, knallhart gegen Extremismus und Totalitärismus vorgegangen wird: https://probayern.wordpress.com/2012/01/27/wird-die-npd-tarnliste-burgerinitiative-auslanderstopp-bia-jetzt-endlich-verboten/

    Ich glaube, der erste Kommentator hat recht, daß der Artikel schwankt zwischen „kritischem“ und „gesundem“ Patriotismus.

    Ich für mich lehne die Politik der Bundesregierung ebenso ab, wie die Politik totalitärer Regime. Deshalb denke ich, daß ich hier genau richtig bin.

  8. Es kommt drauf an, von welcher Multi-Kulti Gesellschaft man spricht. Die bayrische Kultur ist mit vielen anderen – weil ebenfalls abendländischen Kulturen – nicht so grundverschieden, daß die Zuagroisten nicht integrierbar sind. Selbst wenn der eine lieber Segeln geht und der andere spielt lieber Billiard, der eine betet zu Hause oder in der Kirche, der andere gar nicht – spätestens im Biergarten bzw. am gemeinsamen „Tisch“ kommen diese Menschen mit verschiedenen Auffassungen wieder zusammen.

    Es gibt jedoch Kulturen, die sind so grundverschieden, daß sie nicht miteinander vereinbar sind. Viele von diesen Leuten wollen gar nicht zu uns, an unseren Tisch kommen, und die rechtlosen Frauen im Islam dürfen das ja gar nicht, und wenn, nur verhüllt und ohne einen Ton zu äußern. Denn sprechen darf die islamische Frau nur, wenn der Mann die Erlaubnis erteilt. Es tut mir leid, aber sowas kann man nicht integrieren. Und ich frage mich, warum sich diese Leute in unser Bayernland begeben, daß sie gar nicht lieben. Deshalb ist es wichtig, sich nicht auf der Nase rumtanzen zu lassen, und Personen umgehend abzuschieben, die unser Land und unsere Menschen nicht zu schätzen wissen. Was SPD-Sarrazin mit dem sozialen Kahlschlag zu Lasten aller lösen will, lösen wir ihn Form der unbürokratischen wehrhaften Demokratie.

    Eine Geburten oder Erziehungsprämie gibt es ja in Deutschland noch gar nicht, und wenn, wäre es familienpolitisch gesehen viel zu wenig. Familienpolitisch wäre es richtig, alle Kinder finanziell gleich zu behandeln. Wenn also der HartzIV Regelsatz für Kinder bei z.B. 250-300 Euro liegt, warum ist das Kindergeld dann für alle anderen Kinder nicht ebenfalls so hoch? So lohnt sich Arbeit nicht.

    Völlig inkompetent z.B. auch die FDP: Da reden die von Steuersenkung, damit die Krankenschwester angeblich mehr Geld hat, und wissen nicht einmal, daß man bei einem geringen Einkommen ohnehin so gut wie keine Einkommenssteuer zahlt, oder sie komplett wieder rausbekommt. Das Problem sind doch da die Sozialabgaben, die immer mehr zu Lasten des Arbeitnehmers verteilt werden ( wir berichteten).

    Egal ob die Mitte- Fraktionen: CDU, CSU, SPD, FDP: Sie haben alle einen sozialen Kahlschlag durchgepeitscht. Egal ob Schröders SPD und die Grünen mit den Sozialreformen (Agenda) oder die CDU/CSU. Wir jedenfalls stehen auf der Seite des Bürgers. Wie hieß es doch so schön in den Film mit Didi Hallervorden sinngemäß, nachdem ein Politiker heuchlerisch einem Jungen half, daß die Politik „auf Einzelschicksale keine Rücksicht nehmen darf“ und sich daher im Nachhinein ( z.B. nach der Wahl )nicht mehr um ihn zu kümmern braucht.

    • OK, dann sind wir uns schon mal einig: die Sarrazin-These von der eine gescheiterten Multi-Kulti Gesellschaft ist abwegig. Der Sarrazin ist ein Schmarrer.
      Sicher gibt es Kulturen, die mit der bayerischen oder anderen Kulturen nicht kompatibel sind. Es stellt sich die Frage, ob sie das müssen. Mir ist es egal, was manche Leute machen, solange sie nicht gegen Grundgesetz, Menschenrechte und Bürgerrechte verstossen. Da pflege ich die Liberalitas Bavariae.

      „Denn sprechen darf die islamische Frau nur, wenn der Mann die Erlaubnis erteilt.“
      Da ist kompletter Schmarrn. Ich habe heute mit einer islamischen Frau gesprochen, da war kein Mann in der Nähe (außer mir). Letzte Woche sprach ich mit einer verwitweten islamischen Frau. Da gibt es keinen Mann, der eine Erlaubnsi erteilen könnte. Hat diesen Schwachsinn Sarrazin verbreitet? Ich trau es ihm zu, aber ich hätte dir nicht zugetraut, es ungeprüft nachzuplappern.

      „Eine Geburten oder Erziehungsprämie gibt es ja in Deutschland noch gar nicht,“
      Das ist der nächste Komplettschmarrn. Seit Jahrzehnten gibt es Kindergeld. Ob man das nun Geburten- oder Erziehungsprämie nennt ist wohl wurscht. Ich habe für meine 2 Kinder jahrelang Geburten/ Erziehungsprämie erhalten, monatlich. Zuvor habe ich für meine 2 Kinder ebenfalls Geld erhalten: Kinderfreibetrag.
      Du machst Deutschland unnötig schlecht.

      „Wir jedenfalls stehen auf der Seite des Bürgers.“
      Wer ist „wir“? Auf meiner Seite steht keine politische Partei.

  9. Die Thesen sind richtig, es fehlen ihm nur die Antworten. Statistiken ansich auf längere Zeit beobachtet ergeben sicherlich kein grundlegend falsches Bild.

    Der Koran räumt dem Mann nach Sure 4,34 ausdrücklich für bestimmte Situationen das Züchtigungsrecht mit körperlichen Strafen über seine Frau(en) ein (im Gegensatz zu Eph 5,22-33; 1.Kor 13,4-7). Die Männer stehen eine Stufe über den Frauen (Sure 4,34; 2,228) mit der Begründung, dass Allah das so eingerichtet hat und Männer die Pflicht haben, für den Familienunterhalt aufzukommen (vgl. Verordnung in 1.Kor 11,3; Eph 5,23; doch Gleichberechtigung 1.Kor 12,13; Gal 3,28). Da Frauen um der Familienehre willen traditionell eher zu Hause bleiben, wird das öffentliche Leben hauptsächlich von den Männern geprägt. Muslimische Männer befriedigen ihre emotionalen Bedürfnisse viel stärker bei Männern, als das in der westlichen Welt der Fall ist. Homosexuelle Männerbeziehungen sind unter Muslimen nicht unbekannt aber verboten (Sure 4,16; 7,81; 26,165f; 27,54f) und führen zur Auspeitschung bei Ledigen und zur Hinrichtung bei Verheirateten (gleiche Behandlung wie bei heterosexuellem Ehebruch).Als Kind wird der Sohn in aller Regel verwöhnt. Er muss nur wenige Einschränkungen hinnehmen und wird als derjenige erzogen, der später Anweisungen erteilt. Jungen – später Männer – respektieren zwar die Frauen ihrer Familie und verteidigen ihre Ehre und ihren Ruf, kontrollieren aber auch deren Bewegungsspielraum und Verhalten in Übereinstimmung mit den gesellschaftlichen Anstandsregeln. Auf der moralischen Ebene sind sie mitverantwortlich für die Bewahrung der Keuschheit der Schwestern, denn auf den Frauen der Familie ruht die Familienehre, die die männlichen Mitglieder wahren und verteidigen müssen (was allerdings nicht koranisch, sondern kulturell bedingt ist). Von den Söhnen wird spätestens mit dem Ende der Schul- oder Studienzeit ein Beitrag zum Lebensunterhalt der Familie erwartet. Die Autorität des ältesten Sohnes, obwohl noch ein Kind, ist in der Familie festgeschrieben. Er übernimmt die Leitung der Familie in Abwesenheit des Vaters. Männer dürfen sich nicht wie Frauen kleiden, z.B. kein Gold oder Seide tragen. Alkohol ist ihnen verboten (Sure 5,90-91).

    Ihre Frage also: „Es stellt sich die Frage, ob sie das müssen.“ ist somit hiermit beantwortet. Ja, leider. Ein islamisches „LiberaleTaskBavarie“ gibt es nicht.

    Fazit daher: http://www.youtube.com/watch?v=Pp_Q1C2yaj4

  10. „Die Thesen sind richtig, es fehlen ihm nur die Antworten.“
    Du solltest nicht hinter schon erreichte Diskussionspunkte zurückfallen.
    Probayern schrieb 31. Januar 2012 um 22:22:
    „Die bayrische Kultur ist mit vielen anderen – weil ebenfalls abendländischen Kulturen – nicht so grundverschieden, daß die Zuagroisten nicht integrierbar sind. […] spätestens im Biergarten bzw. am gemeinsamen „Tisch“ kommen diese Menschen mit verschiedenen Auffassungen wieder zusammen.“
    Damit wurde die Sarrazin-These von der gescheiterten Multi-Kulti Gesellschaft als abwegig entlarvt. Also sind Sarrazins Thesen nicht richtig, zumindest nicht alle.
    Zum neuen Punkt: Koran versus Bibel. Auch in der Bibel finden sich Frauen diskriminierende und Menschen verachtende Passagen zuhauf.
    In der katholischen Kirche werden Frauen systematisch diskriminiert.
    Was leitest du daraus ab?
    Du monierst (ohne das ich es überprüfen will, weil’s mir egal ist): „Homosexuelle Männerbeziehungen sind unter Muslimen nicht unbekannt aber verboten“.
    Dasselbe gilt für Katholiken und verstärkt für den katholischen Klerus.
    „Homosexuelle Männerbeziehungen sind den Katholiken nicht unbekannt, aber verboten“. „Homosexuelle Männerbeziehungen sind im katholischen Klerus verboten aber weit verbreitet“.
    Was leitest du daraus ab?
    Über Muslime schreibst du: „Alkohol ist ihnen verboten“. Ebenso gilt:
    „Katholiken ist Fleisch essen freitags verboten“. „Katholiken ist essen vor der Kommunion (= verspeisen des Leib Christus) verboten.“
    Was leitest du daraus ab?
    Soll der Katholizismus verboten werden? Alle Christen werden ausgewiesen?

    Meine Frage war, ob andere Kulturen sich anpassen müssen (solange sie nicht gegen Grundgesetz, Menschenrechte und Bürgerrechte verstossen).
    Die beantwortest du mit: „Ja, leider.“ Ich sehe nicht die Begründung und ich verstehe nicht das „leider“. Wenn es dir leid tut, dass sich andere an die bayerische Kultur anpassen müssen, warum forderst du es dann?
    Zudem: mir sind viele Nichtbayern, die sich anpassen zuwider. Der jodelnde Preuße in Lederhose auf dem Oktoberfest ist mir ein Grauen. Ebenso der Hamburger, der bairisch zu sprechen versucht. Ich bin also gegen Anpassung auf allen Gebieten.

    Du hast anscheinend auch meine Einstellung: „Da pflege ich die Liberalitas Bavariae.“ nicht richtig gewürdigt. Ich verlange vom Inder oder Japaner nicht die Liberalitas Bavariae, es genügt, wenn ich sie pflege. Dann passt es schon.
    Ein letzter Gedanke: wenn du schon soviel auf den Sarrazin hältst: warum tadelst du nicht dessen totale Schlechtmachung der Deutschen? Er behauptet: „Deutschland schafft sich ab“, d.h. er hält die Deutschen für so blöd, dass sie kollektiven Suizid begehen. Da kann ich nur antworten: vielleicht ist Sarrazin so blöd, mich soll er von dieser pauschalen Diffamierung der Deutschen raushalten.

  11. Das Christentum hier in Mitteleuropa hat die Aufklärung hinter sich. Im Kern bleiben bei der Bibel bei jedem in Hinterkopf die 10 Gebote. Die 10 Gebote entsprechen und unterstützen unsere Gesellschaft „Du sollst deinen nächsten Lieben wie dich selbst“ . Wenn jedoch solche Leute ebenfalls kriminell werden oder andere Menschen angreifen, dann gehören Sie ebenfalls ausgewiesen. Auf das Christentum können sie sich aufgrund der für jeden Christen gültigen 10 Gebote nicht berufen.

    Wie schauen die Gesetze im Koran (Sharia) aus? Sie findet in vielen islamischen Ländern mehr – oder minder volle Anwendung; z.B. in türkischen Landstrichen. http://de.wikipedia.org/wiki/Scharia . Im Falle der islamischen Gesetzgebung sind Sie ein Harbi.

    Muslime – sie haben alle Rechte und Pflichten. Dazu zählt auch die Abgabe eines festgelegten Steuersatzes im Rahmen des (Pflicht-)Almosens (siehe fünf Säulen des Islam).

    Dhimmis – Schutzbefohlene („Buchbesitzer“, Monotheisten), die eingeschränkte Rechte haben, Sondersteuern zahlen müssen (äquivalent zum Almosen der Muslime), aber staatlicherseits geschützt sind und keinen Kriegsdienst leisten müssen.

    Bürger fremder, nicht-islamischer Staaten: Ḥarbīs – Nicht-Muslime, die sich im Kriegszustand mit den Muslimen befinden. Die Scharia gebietet es, diese Menschen zum Islam aufzurufen, bei ihrer Weigerung zu bekämpfen und zu töten. Frauen, Kinder und nicht am Kampf beteiligte Männer wie z. B. Mönche, genießen juristisch geregelten Schutz.

    Um ihre Ziele zu erreichen, nützen Muslime in Deutschland die Möglichkeit der Täuschung. vgl. taqiyya: Krieg, Frieden und Täuschung im Islam, gerade wenn sie in der grossen Minderheit sind. Je weiter die Islamisierung fortgeschritten ist ( Deutsche Großstädte), desto mehr werden sie die Deutschen und Nichtgläubigen bekämpfen.

    Deshalb leider. Wer nicht die Absicht hat, unsere Gesetze, Normen und Regeln zu akzeptieren, der muss eben raus, und zwar schnell.

    Von den Touristen oder Preißn verlangt niemand, sich anzupassen. Es müsste auch niemand verlangen. Da sie in der Regel die bayrische Kultur kennenlernen (und wenn sie dauerhaft hier leben wollen, sich anpassen wollen) wollen, kommt es eben zu der Situation, daß der Preiß seinen Hut net daran erkennen kann, wieviele Ecken er hat. Und dann hängt eben die Bayernfahne im Schrebergarten, damit er sich dazugehörig fühlt. Sie hatten von dieser „Multikulti“ Gesellschaft gesprochen. Weder ich noch andere haben das je kritisiert, weil sich die Frage nicht stellt. Nur diese Art der Multi-Kulti Gesellschaft ist gut. Die andere, die zu Bürgerkriegen oder unüberwindbaren Konflikten führt, die können wir auch als Kriegsgegner niemals akzeptieren.

    Ich tadele S. in dem Punkt, daß er erst jetzt als SPD-Politiker mit den Thesen damit hinauskommt. Ist er vorher blind durch Deutschland gelaufen? Erst waren es doch seine SPD- Leute, die uns Bürger wegen der uns aufgezeigten Fakten beschimpft haben, und jetzt gehen die gleichen Leute her, und übernehmen selber diese Punkte und wundern sich dann, daß sie in der eigenen Partei nicht mehr als die Lieben gelten. Entlarvend ist jedoch, daß den „Sozialdemokraten“ das soziale Herz fehlt. Im Kern unterscheiden sie sich in keinem Punkt mehr von CDU/CSU und FDP.

    Wir glauben jedenfalls an die Deutschen. Wir haben die Muslime nicht damals vor Wien gestoppt, um ihnen heute freiwillig Deutschland und ganz Europa zu überlassen.

    • „Das Christentum hier in Mitteleuropa hat die Aufklärung hinter sich.“
      Richtig, das hindert die Kleriker aber nicht Kinder zu missbrauchen (um es beschönigend und jugendfrei zu sagen).
      „Im Kern bleiben bei der Bibel bei jedem in Hinterkopf die 10 Gebote. Die 10 Gebote entsprechen und unterstützen unsere Gesellschaft „Du sollst deinen nächsten Lieben wie dich selbst“ .“
      1) Das ist etwas wenig von über 1000 Seiten.
      2) Diese Reduzierung ist unzulässig. Die streichst u.a. alle Evangelien!
      3) Ähnlich könnten Muslime beim Koran, die von Dir monierten Suren, wegstreichen.
      4) Die zehn Gebote gibt es in 2 unterschiedlichen Versionen: Ex 20,1-17 und Dtn 5,6-21. Welche meinst Du?
      5) In keiner der beiden Versionen steht „Du sollst deinen nächsten Lieben wie dich selbst“. Das 5. Gebot lautet jeweils gleich: „Du sollst nicht morden.“ Von Nächstenliebe keine Spur. Tröste Dich, das wissen viele Christen nicht. Die Bibel haben die wenigsten gelesen.
      6) In der 2. Version wird die Sklavenhaltung Dtn 5,6-21 sanktioniert. Willst du also Sklaven wieder einführen?

      „Wer nicht die Absicht hat, unsere Gesetze, Normen und Regeln zu akzeptieren, der muss eben raus, und zwar schnell.“
      Da widerspreche ich.
      1) Wohin raus?
      2) Genügt schon die Absicht zur Verurteilung? Mein Bruder wollte gestern bei Gelb über die Kreuzung brausen. Er beabsichtigte ein Gesetz zu übertreten. Wohin soll der jetzt schnell?
      Wer soll ihn fahren? Wann darf er wieder zurück?
      3) Ich habe auf Grundgesetz, Menschenrechte, Bürgerrechte schon vor einigen Postings gepocht.
      4) Wer es nicht befolgt, muss verklagt, verurteilt und die vorgesehene Strafe bekommen.
      „Von den Touristen oder Preißn verlangt niemand, sich anzupassen.“
      Warum nicht? Von wem verlangst du es?

      „Wir glauben jedenfalls an die Deutschen.“
      Jetzt weiß ich immer noch nicht: Wer ist „wir“? Zudem: Sarrazin ist da anderer Meinung: Deutschland = die Deutschen schaffen sich ab.

  12. Da drehen wir uns jetzt etwas im Kreis. Natürlich lassen sich Dinge auf eine Kernbotschaft reduzieren. Keiner kann sich in Grunde Koran oder Bibel auswendig merken. Das Wesentliche und positive ist aus einem alten Buch erhalten worden. Beim Christentum: Aus meiner Schulzeit kenne ich die 10 Gebote. Dort wurde die Nächstenliebe gelehrt. Viel mehr habe ich mir nicht behalten können, und ich halte das auch nicht für schlimm. Es wird vielen so gehen. Deshalb ist die Frage: Was haben die Menschen in den Köpfen, die dieser Religion anhängen. Darauf kommt es an. Was passiert in der Praxis im Unterricht z.B. in den Schulen. Welche Kernbotschaften behalten „Schüler“ wie ich für ihr Leben? Was passiert im Gegensatz dazu im Islamunterricht? http://www.youtube.com/watch?v=eTxjMkStgTY Und genau das ist das Problem.

    Ansonsten: 1) In das Land, aus dem er gekommen ist.
    2) Nein, es kommt auf die Grundeinstellung an. Will jemand sich integrieren, oder will er es nicht. Bei Straftaten sollte jede Verurteilung ohne Bewährung zwingend zur Ausweisung führen.
    3) Grund-und Menschenrechte stehen allen Menschen zu. Bürgerrechte stehen laut Grundgesetz allen Bürgern zu. Man erkennt es im Grundgesetz an der Formulierung „Alle Deutschen haben das Recht…“ Dies müssten sich unsere Politiker mal hinter die Löffeln schreiben.
    4) a) Korrekt. b) Touristen bleiben nur für eine kurze Dauer, und die Preißn passen sie scho von selber an. Der Biergarten hat net für Sie den scharfen Senft für die Weisswurst einführen müssen. Mit der Mistgabel vom Hof habe ich da noch keinen vertreiben müssen. Deswegen muss ich des auch net fordern. Keine Probleme schaffen, wo keine sind ist mein Motto. Wer nach dem oben gezeigten Video auch lebt, sprich die muslimische Frau darf nicht mit ihrer deutschen Freundin in die Disko gehen, dann sind wir schon wieder bei totalitären Verboten. Diese Einwanderung aus diesen Kulturkreisen brauchen wir nicht, und daher ist es völlig richtig bei PErsonen, die bereits hier leben, jedoch nur eine befristete Aufenthaltsgenehmigung haben, diese Befristung nicht zu verlängern.

    Sarrazin beschreibt das, was passiert, wenn man Parteien wie SPD, CDU, FDP und wie sie alle heissen weiter unterstützt. Dann schafft sich Deutschland ab. Das werden jedoch die Deutschen nicht tun. Die Mehrheit hat sich von dem etablierten PArteiensystem abgewendet. Und das ist gut so.

    • OK, wenn Du die Gewaltaufforderungen in der Bibel streichst, dann musst das auch für den Koran gelten lassen.

      „1) In das Land, aus dem er gekommen ist.“
      Da drehen wir uns wirklich im Kreis. Mein Bruder kommt aus Bayern.

      „2) Nein, es kommt auf die Grundeinstellung an.“
      Wie willst du die herausfinden? Willst du fragen: Wollen Sie in den nächsten Tagen die 30-km-Zone ignorieren oder ihren Bruder ermorden?

      „Sarrazin beschreibt […] Dann schafft sich Deutschland ab. Das werden jedoch die Deutschen nicht tun.“
      OK, dann hat Sarrazin schon im Titel seines Buches gelogen: Deutschland schafft sich nicht ab. Danke, jetzt habe ich wieder ein neues Argument gegen das Sarrazin-Buch.

      “ sind wir schon wieder bei totalitären Verboten.“
      Richtig, du willst per totalitärem Verbot Leute ausweisen.

      Nachdem du auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht erklärst was „wir“ ist, lasse ich diese Frage.
      Wir sind uns einig: das Sarrazin-Buch ist Schrott und totalitäre Verbote, wie Leute nur aufgrund ihrer Religion oder Nationalität auszuweisen, lehnen wir beide ab.
      Danke für die Diskussion, sie hat mich weiter gebracht.

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