Aus dem Münchner Stadtrat: Ist Schwarzfahren rassistisch?

Mit Zensur muss auch die "Bürgerbewegung pro Deutschland" inzwischen leben!

Ein satirisch-sarkatischer Abgesang auf die sinnfreie etablierte Politik im Münchner Stadtrat. Mit einem Gastkommentar von Stephan B.

Klasse“ Orhan Akman! Tätig im Stadtrat für die vom Verfassungsschutz unter Extremismus-Verdacht stehende Partei die  „Linke“. Der Begriff „Schwarzfahren“ wurde angeprangert von ihm im Stadtrat, doch ist „Schwarzfahren“ tatsächlich ein rassistischer Begriff?

Hilfe! Was sagen denn da eigentlich Sprachforscher dazu, die ja in einem solchen Fall „sicherlich“ befragt werden „müssen“? Da haben wir nochmal Glück gehabt. Sie winken ab. Wir dürfen also weiterhin „Schwarzfahrer“ sagen, ohne nach dem Anti-Diskriminierungsparagraphen verurteilt zu werden. Allerdings werden wir sicherlich in nächster Zeit öfter von einem moralischem Linksgericht öffentlich an den Pranger gestellt werden, wenn wir weiterhin die Farbe Schwarz mit Negativen verbinden. Die CSU wird sich daher vielleicht durch die „Schützenhilfe“ durch links freuen dürfen, schließlich werden sie ja die „Schwarzen“ genannt und sind selbst ja bekannt beim Bürger für Verbote und bürokratische Verordnungen.

Gastkommentar hierzu von Stephan B.:

Herr Orhan Akman aus der „Partei der moralischen Entrüstung und Rechthaberei“, auch bekannt als „die Linken“ hat ein geradezu skandalöses Verhalten angeprangert. Die Verwendung des Begriffs „Schwarzfahrer“ für Personen ohne Fahrschein. Er möchte das in Zukunft die Münchner Verkehrsbetriebe einen anderen Begriff verwenden.

Ich kann als besonders sensibler Mensch diesen Vorschlag nur unterstützen, immerhin impliziert dieser Begriff das Menschen in schwarzer Kleidung immer ohne Fahrschein fahren. So fühle ich mich immer massiv kritisiert und vorwurfsvoll angeschaut, wenn ich in schwarzer Kleidung mit Bus und Bahn fahren. Und dann dieses Getuschel immer – garantiert reden die alle über mich und sagen „wieder so ein Schwarzfahrer“. Ein wahrer Spiessruten lauf ist das jedesmal für mich.
 
Ich kann diese Forderung von Herrn Akman nur unterstützen – mein Vorschlag wäre „Weissfahrer“ – da ich politischkorrekt auf Weiss im Kleiderschrank verzichte.  Was eigentlich eine selbstverständlichkeit für jeden sein sollte, immerhin ist weisse Bekleidung rassistisch (Erzählt zumindest meine Teerunde immer) – warum das so ist? Das verrate ich, sobald ich es selbst verstanden habe 😉

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Veröffentlicht am 12. Februar 2012 in MÜNCHEN, VOR ORT und mit , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 3 Kommentare.

  1. Bei aller politischen Korrektheit: ein solcher Schwachsinn kann nur von der „Linken“ Partei kommen!

  2. Oh weia
    ROT SEHEN rasissmuss gegen indianer
    Schwarz-gelbe regierung, um gotteswillen
    Gelbsucht?

  3. Schwarzfahren ist ebenso politisch unkorrekt wie Negerkuss.
    Damit hat der arme Politiker genau die Mitte* getroffen (*ins schwarze wäre ja auch wieder….)
    Folgerichtig muss das deutlich eingegendert werden. Wie ist es beispielsweise mit folgendem Begriff:
    Schwarzfahrer (politisch unkorrekt) sind – Menschen, die aus ungeklärten Gründen keine Zeit oder Lust hatten, für die Fahrt einen Fahrschein am Automaten zu ziehen (politisch korrekt?).
    Oder:
    Mitfahrer (unterschiedlichster Hautfarbe, Geschlecht, Herkunft oder Religion), die nach Kontrolle vorgaben, im Nichtbesitz eines gültigen und bezahlten Fahrscheins zu sein.

    Auf auf Kameraden, noch sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Wenn heute der Negerkuss sein Schattendasein als Schaumkuss fristet, dann wird es doch wohl auch möglich sein, den politischen Erfordernissen völlig korrekt und ganz konkret die ideologische Verbalisierung zu verkausalieren, oder????

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