US-Ökonomen fordern: Zurück zur D-Mark

PRO Deutschland fordert seit langer Zeit „Raus aus dem Euro“ und zurück zur D-Mark. Bisher wurden solche Forderungen in etablierten Medien eher müde belächelt oder ignoriert. Nun bekommt PRO Deutschland unerwartete Schützenhilfe von den zwei namhaften US-Ökonomen Clyde Prestowitz, Präsident des Economic Strategy Institute, und John Prout, ehemaliger Manager der Credit Commercial, die im US-Nachrichtensender CNN die Rückkehr Deutschlands zur D-Mark forderten. Die sei die günstigste Möglichkeit, die Euro-Krise zu lösen und die Gemeinschaftswährung Euro für die übrigen EU-Staaten zu retten. Denn der Wundpunkt im Euro sei nicht die Schwäche der EU-Peripheriestaaten wie Griechenland, Spanien, Irland oder Portugal, sondern die überdurchschnittliche Wirtschaftsstärke Deutschlands. Das führe zu Wettbewerbsverzerrungen, denn für Deutschland sei der Euro viel zu niedrig, für die anderen Länder dagegen zu stark bewertet. Durch die Rückkehr der Deutschen zur D-Mark könnte der Euro der Rest-Eurozonenländer abwerten und die übrigen Länder könnten sich wieder ihrer tatsächlichen Produktivität annähern. Und für Deutschland sei es wesentlich billiger und effektiver, als mit immer neuen Rettungspaketen ein EU-Land nach dem anderen zu retten, bis es selbst an den wirtschaftlichen Abgrund gelange.

Angesichts sich mehrender Berichte über eine Rückkehr zur D-Mark sah sich Bundesbankchef Jens Weidmann in der „Welt am Sonntag“ zu der Aussage genötigt „Ein Zerfall der Währungsunion wäre mit extrem hohen Kosten und Risiken verbunden, die niemand genau voraussehen kann“. Allerdings dürfe die enge Bindung an den Euro nicht bedeuten, dass Deutschland erpressbar werde und Haftung ohne Kontrolle verspreche. Notwendig sei zudem darüber, ob wir den Weg zur Fiskalunion gehen wollen. 

Die Mehrheit der Deutschen hat sich dazu bereits entschieden und sagt Nein zum Euro und damit auch zur Fiskalunion. 55 Prozent der Deutschen bedauert in einer aktuellen Umfrage von Deutschlandtrend die Einführung des Euro. Und in einer aktuellen Umfrage des Nachrichtensenders n-tv befürwortet 52 Prozent der mehr als 39.000 Teilnehmer (Stand: 11.06.2012, 22.30 Uhr) die Rückkehr zur D-Mark.

PRO Deutschland unterstützt seit Langem die breite Absage der Deutschen von dauerhaften milliardenschweren Rettungspaketen, einer damit verbundenen Transferunion, der schrittweisen Abtretung deutscher Souveränität an ein zentralistisch regiertes Brüssel und dem Abbau von demokratischer Mitbestimmung. Die einzige Antwort kann nur lauten: Zurück zur D-Mark, zurück zu den nationalen Währungen. Denn der Euro schadet Deutschland und er schadet den anderen Ländern Europas. Ein möglichst baldiger Ausstieg wäre, anders als Weidmann behauptet, auf jeden Fall weit billiger als eine dauerhafte Transferunion. Und PRO Deutschland fordert eine bundesweite Volksabstimmung für alle wichtigen Themen, ganz besonders, wenn deutsche Souveränität von Deutschland nach Brüssel abgegeben werden soll.

Um dieser Forderung Rückenwind zu geben, unterstützen Sie PRO Deutschland. Werden Sie Mitglied, unterstützen Sie uns an den Infoständen mit der Kampagne „Raus aus dem Euro“, spenden Sie und geben Sie uns Ihre Stimme bei künftigen Wahlen – für unser aller Zukunft und die unserer Kinder und Enkelkinder.  

Facebook: http://www.facebook.com/RausAusDemEuro

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Veröffentlicht am 11. Juni 2012 in DEUTSCHLAND und mit , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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