Alan Greenspan: „Der Euro ist ein Fehlschlag“

Der langjährige Ex-US-Notenbankchef Alan Greenspan bezeichnete den Euro am Rande einer Konferenz in Montreal als „Fehlschlag“, das berichtete das „Wallstreet Journal“. Es habe sich noch niemals bewahrheitet, dass man mittels einer wirtschaftlichen Union kulturelle Unterschiede überwinden könne. So würden Griechen und Italiener auch in Zukunft anders wirtschaften als dies Deutsche tun. 
Aber auch in Deutschland wächst die Zahl eurokritischer Stimmen. Brun-Hagen Hennerkes, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, erklärte gegenüber dem „Handelsblatt“, Bundeskanzlerin Angela Merkel verliere offenbar an Unterstützung in Europa für ihren Kurs der Haushaltssanierung. „An der dauerhaften Existenz des Euro – das muss man leider sagen – hegen immer mehr Unternehmer Zweifel“, betonte er gegenüber der Düsseldorfer Zeitung . Die Unternehmer sähen mit großem Bedauern, dass der Euro sich zu einem Quell für Streit und Neid in Europa entwickele. Insbesondere mit dem dauerhaften Rettungsschirm ESM geht er hart ins Gericht. Er berge unabsehbare finanzielle Risiken für Deutschland. „Sie reichen weit über die offiziellen 190 Milliarden Euro hinaus“. Der deutsche Anteil würde sofort hochschnellen, wenn ein großes Land wie Spanien den Rettungsschirm voll in Anspruch nehme, was ja bisher mühsam vermieden worden sei.

In Griechenland dürfte bereits in den nächsten Tagen das Ende des Euro eingeläutet werden, nachdem sich abzeichnet, dass am kommenden Wochenende die Gegner der EU-Auflagen die Mehrheit erhalten werden. Nach Medienberichten ziehen die Griechen bereits jetzt täglich bis zu 800 Millionen Euro von ihren Banken ab, um ihr Geld zu retten und in andere Staaten außer Landes zu schaffen. Weitere Staaten werden folgen. Denn ohne das Zwangskorsett des Euro können die Länder sehr schnell ihre Währung wieder abwerten und ihren wirtschaftlichen Gegebenheiten ohne Bevormundung aus Brüssel anpassen – der erste Baustein für einen Neuanfang für die dortige Wirtschaft – und das aus eigener Kraft ohne kostspielige Rettungspakete, die von den Steuerzahlern Deutschland und anderer weniger solider EU-Staaten geschultert werden müssen.

PRO Deutschland sagt: Nein zum ideologisch motivierten Euro! Kein Cent mehr aus Deutschland für sinnlose Rettungspakete, nein zum ESM! Es gibt Alternativen zum Euro – die Deutsche Mark! Deutschland braucht wieder ein selbstständige, unabhängige Bundesbank, stabiles Geld ohne Transferunion zu Lasten des deutschen Steuerzahlers. Denn die Rechnung zahlt stets der kleine Mann, sei es durch einen Sozialabbau, durch Geldentwertung oder die Vernichtung von Ersparnissen. PRO Deutschland beteiligte sich deshalb auch an der gemeinsamen Münchener Demonstration gegen den ESM zusammen mit seinen Veranstaltern, der Koalition aus Freien Wählern, „Ziviler Koalition“ unter der Leitung von Beatrix Storch und dem Verein „Mehr Demokratie“. Bereits seit Monaten informiert der Münchener Kreisvorstand von PRO Deutschland in zahlreichen Infoständen über das Thema, ebenso wie zahlreiche PRO Deutschland-Gruppen bundesweit. Und diese Aktionen werde weitergehen – bitte unterstützen Sie uns dabei durch Ihre Mithilfe und organisieren Sie zusammen mit uns Widerstand! 

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Veröffentlicht am 17. Juni 2012 in EUROPA, PRO und mit , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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