Bairisch an Kindergärten und Schulen (ergänzt)

Wußten Sie eigentlich, dass laut Artikel 131 der bayerischen Verfassung Kinder in der Liebe zur bayerischen Heimat zu erziehen sind?!

Bayerns führender Dialektförderer Sepp Obermeier arbeitet daher darauf hin, dass das Sprechen im Dialekt in Kindergärten und Schulen, aber auch in Radio und Fernsehen wieder Normalität wird, nachdem die Unesco bereits 2009 die bayerische  Sprache als bedroht einstufte. Die öffentliche Diskussion über Sprachkurse für Kinder mit Migrationshintergrund führt nach Obermeiers Beobachtung in manchen Kindergärten zu kuriosen Vorbeugemaßnahmen: «Eltern fordern immer häufiger von Kindergärtnerinnen den dialektfreien Umgang mit den ihnen anvertrauten Kindern.» Dies verstoße jedoch klar gegen den Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder im Vorschulalter.

Um der bayerischen Verfassung Genüge zu tun, fand am 12. Juli 2012 im Landschulheim Ising am Chiemsee der Projektstart „Freude an der Mundart wecken und fördern“ mit Staatssekretär Bernd Siebler statt. Veranstalter war der Bayernbund e.V. Traunstein.

Mehrere bereits laufende Projekte unter dem Motto „Bairisch an Kindergärten und Schulen“ wurden vorgestellt. Sie stießen durchweg auf positive Resonanz und sollen außer in Kindergärten, auch an Grund-, Mittel- und Realschulen sowie an Gymnasien verwirklicht werden. Kultusstaatssekretär Bernd Sibler stellte fest: „Die Mundarten in Bayern sind ein unverzichtbarer Teil der Sprachkultur. Sie sind für die Identitätsfindung junger Menschen in Bayern von wesentlicher Bedeutung.“

Auf der Homepage des Bayernbundes findet sich unter dem Reiter „Vereinsziele“ folgende Feststellung:

„Bayern – unser Lebensraum ist zunehmend gefährdet in seiner natürlichen, kulturellen und geschichtlich gewachsenen Eigenart durch den politisch-zentralistischen, strukturellen und gesellschaftlichen Wandel unserer Zeit.“

Dees sig i genauso und ees wead endli Zeid, dass wohs gschicht. Oiso: A guade Idä und Akzion vom Bayernbund. Weida soh!

Erwartungsgemäß nimmt in der linkslastigen Schulstadt  und großen Kreisstadt Traunstein keine einzige Schule und kein einziger Kindergarten an dem Mundart-Projekt teil.  Gerade und immer wieder auch kirchlicherseits werden solche wichtigen, bereichernden, die Heimatliebe fördernden Projekte aus ideologischen Gründen abgelehnt.

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Veröffentlicht am 14. Juli 2012 in HEIMAT, TRAUNSTEIN, VOR ORT und mit , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. Herbert Müller

    Vom Kindergarten angefangen bis zur Familien, Finanz und Europapolitik ist in den letzten Jahren bis heute sehr viel schiefgelaufen. Besonders die Grünen haben es geschafft die anderen Parteien zu übertölpeln und so schritt für Schritt die wichtigsten Werte wie Heimatverbundenheit , eine vernünftige Familienpolitik und nicht zuletzt eine berechenbare Energiepolitik über den Haufen zu werfen und diese mit ihren ausgebrannten Ideologien zu besetzen.
    Deswegen ist es sehr wichtig das Pro Deutschland jede Initiative unterstützt, welche die Neubelebung unserer Dialekte, ein neues Selbstbewusstsein und eine berechenbare Finanzpolitik aus macht.

    H.Müller

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