Demonstration in München gegen die Haushaltsabgabe

Am Megafon heizt Stefan Werner (pro Deutschland) die Stimmung an:

Am Megafon heizt Stefan Werner (pro Deutschland) die Stimmung an

Hunderte Menschen sowie Anhänger von kleineren Parteien („Sonstige“) haben in München gemeinsam Engagement gegen die Haushaltsabgabe gezeigt, obwohl es im Vorfeld der Demonstration Versuche gab, diese in die „rechte Ecke“ zu schieben. So wurde ausgerechnet am selben Tag zu einem „München ist bunt-Für eine Welt ohne Menschenverachtung“ – Kulturfest auf dem Marienplatz eingeladen, während die selbsternannte „Aussteigerhilfe“ für Neonazis etc. bei der parteiübergreifenden Demo gegen die Haushaltsangabe anwesend war. Geht es nun also mal wieder den Sozialisten darum, die Münchnerinnen und Münchner oder die Gegner der Haushaltsabgabe zu verdächtigen, „radikal“ oder „rassistisch“ zu sein?  

Wahrscheinlich. Jedenfalls unbeeindruckt von Störern oder den Anhängern der unverhältnismäßig hohen Abgaben für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk – die teilweise wütend dazwischenliefen – startete die Veranstaltung gegen 12:00 Uhr am Münchner Odeonsplatz. Zu Beginn wurden symbolisch unter großem Beifall die Antragsformulare des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verbrannt. Anschließend legten  Redner verschiedener Parteien fundiert dar, warum man sich gegen die Zwangsabgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zur Wehr setzen muss. Schließlich setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung. Per Megafon wurden die Anwohner in der Innenstadt auf unser Demonstrationsanliegen aufmerksam gemacht. Schließlich gelangten die Demonstrationsteilnehmer unter „Weg, weg, weg GEZ“ Rufen zum Startpunkt der Veranstaltung zurück, wo die Demonstration dann beendet wurde.

Doch warum wendet sich die Bürgerbewegung pro Deutschland gegen die Haushaltsabgabe? Mal abgesehen davon, daß in Deutschland die Abgaben wesentlich höher sind als in anderen europäischen Ländern, ohne das die etablierten Parteien – die das im Parlament abgenickt haben – auch nur dran denken, diese wenigstens drastisch zu kürzen, so liegt es doch auf der Hand, daß durch die einseitige Finanzierung der öffentlich-rechtlichen durch die Bürger eine Wettbewerbsverzerrung vorliegt. In den Aufsichtsräten dieser Rundfunkanstalten sitzen die Vertreter der etablierten Parteien, und die Menschen in diesem Land sollen das finanzieren statt den Medien, die sie bevorzugen. Auch die Wirtschaft hat unter den intransparenten und unsinnigen Abgabensystem zu leiden. So haben Unternehmen, die gutes Bezahlfernsehen anbieten, in Deutschland kaum noch einen Markt. Das liegt daran, weil Bürger vielleicht bereit sind, bis zu 20 Euro für Mediennutzung im Monat auszugeben, aber nicht auch noch darüber hinaus. Hier geht es zu unseren weiteren Argumenten: >> Hier <<

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Veröffentlicht am 23. März 2013 in MÜNCHEN, PRO, VOR ORT und mit , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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