Wirbel um Auftritt der PRO Bewegung BAYERN auf der Anti-GEZ-Demo

SWDer Auftritt von pro Anhängern und Sympathisanten auf der Anti-GEZ Demo in München hat einiges Aufsehen verursacht. Verursacher des Pressewirbels war offenbar die Tatsache, daß der Kreisvorsitzende  Stefan Werner an der Spitze des Demonstrationszuges sich öffentlich klar vom Sozialismus distanzierte und daß man es daher bevorzuge, statt öffentlich-rechtlicher Medien eher Zeitungen wie die Junge Freiheit zu nutzen. Wir haben daher den bayerischen Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl Stefan Werner um eine Stellungnahme gebeten.

PRO Bewegung BAYERN: Herr Werner, warum werden diese Vorwürfe erhoben?

SW: Nun, es ist offensichtlich, daß hier Personen des anderen politischen Lagers schreiben. Da geht es leider weniger um Sachargumente, sondern wohl darum, gegen die konkreten politischen Forderungen der GEZ-Gegner auf diffamierende Art und Weise Stimmungen zu erzeugen. Experten stufen ein solches Gebaren als „Populismus“ ein.

Man darf zudem eins nicht vergessen, es wurde auch noch gezielt der Vorwurf des „Extremismus“ gegen die pro-Bewegung Teilnehmer erhoben. Eine gemeine und infame Lüge! pro Deutschland ist laut Gerichtsurteil nicht rechtsextrem! Zudem habe ich klar darauf hingewiesen, daß wir „weder links noch rechts“ sind, sondern einfach immer zu 100% „pro“ unserer Heimat und damit für die Bürger dieses Landes. Somit liegt offenbar eine Strategie mancher Medien vor, daß Lager der GEZ-Gegner zu spalten. Schon im Vorfeld der Anti-GEZ-Demos gab es ja Versuche, die Gegner in die „rechte Ecke“ zu drängen. Zum Glück haben sich daran die wichtigeren Medien nicht beteiligt, sondern im Gegenteil, daß Anliegen unterstützt.

PRO-Bewegung BAYERN: Herr Werner, ein weiterer Kritikpunkt ist die angeblich geringe Teilnehmerzahl. Was sagen Sie dazu?

SW: Ich muss Ihnen sagen, daß ich die Teilnehmerzahl in Ordnung fand. Schauen Sie, der zentralere Marienplatz wurde ungerechterweise den Etablierten am gleichen Tag zugeschanzt. Diese haben trotz großer Aufmachung als „Kulturfestival“ sogar noch weniger Leute erreicht, als die Gegner der GEZ. Vor allem, wenn man bedenkt, daß es ja auch noch zeitgleich in weiteren bayrischen und deutschen Städten Demonstrationen gegen die GEZ gab. Zudem gibt es ja mit mehr als 130.000 Personen, die im Vorfeld die Petition gegen die GEZ unterschrieben haben, bereits ein überdeutliches Zeichen, in welche Richtung der Zug fährt.

PRO Bewegung BAYERN: In der Rede, die sie gehalten haben, haben Sie unter anderem von „einer Erhöhung von 300%gesprochen, was ist damit gemeint?

SW: Wer nur ein Radio oder neuartige Empfangsgeräte genutzt hat, hat vor 2013 nur circa 6 Euro bezahlt, nun sind es rund 18  Euro, daß bedeutet also eine Verdreifachung der monatlichen Abgaben. Verschwiegen wurde, daß ich auch auf das Schicksal von Taubstummen und „fast-Blinden“ hingewiesen habe. Außerdem habe ich die bayrische Klage gegen die Abgabe erwähnt, um aufzuzeigen, wie fragwürdig auch vom Grundgesetz her diese Kosten sind, die jedem einzelnen Bürger da weiterhin aufgebrummt werden sollen.

PRO Bewegung BAYERN: Außerdem sind Sie u.a. mit dem „HR“  hart ins Gericht gegangen. Warum?

Plakatkampagne in Hessen, Foto: T.L.

Plakatkampagne in Hessen, Foto: T.L.

SW: Schauen Sie sich doch mal diese aktuelle Werbung des HR an (Bild, LINKS), die mir von aufmerksamen pro-Bewegung Anhängern zugespielt wurde. Welche Zielgruppe will man damit erreichen? Und A propos: Die ehemalige Kandidatin für das Bundespräsidentenamt Jochimsen war von 1994 bis 2001 Chefredakteurin für das Fernsehen des Hessischen Rundfunks. Gregor Gysi und die Kommunistin Sara Wagenknecht können in diesen Kanälen für ihre Ziele werben. Und ein kritischer Beitrag im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zum Thema „Linksextremismus“ würde doch schon fast einer Sensation gleichkommen. Man tut also offenbar so, als gäbe es diesen nicht. Und das ist gefährlich. Insofern ist die Kritik doch berechtigt.

pro-Bewegung BAYERN: Wie fanden Sie die Reden und Darbietungen der anderen Parteien und Personen?

SW: Richtig klasse. Man merkte den handelnden Akteuren an, daß sie wußten, wovon sie sprachen und sich zur Sachlage auskannten. Was mich besonders erfreute, war der Einsatz der vielen jungen Leute, die sich nicht durch Dauerfotographen haben einschüchtern lassen. Hier sind wir somit zu weiterem gemeinsamen Handeln bereit.

PRO-Bewegung-Bayern: Wie beurteilen Sie aus ihrer Sicht die Distanzierung?

SW: Sie meinen die Distanzierung von „pro“ auf der Demo, für die eine kaum wahrnehmbare Anzahl an Personen Beifall zollte? Wissen Sie, ich halte dies für völlig normal. Ich distanziere mich ja auch von Inhalten anderer Parteien. Was ich jedoch nicht erleben möchte ist, daß man nur noch seine Partei sieht. Viel mehr muss nämlich das gemeinsame Anliegen „gegen die GEZ“ in den Vordergrund gerückt werden. Es gilt daher, ein parteiübergreifendes Vorgehen gegen die etablierte Meinungsindustrie zu fördern.

PRO-Bewegung-BAYERN: Zu guter Letzt die Frage: „Freiheit statt Sozialismus“ – Wieso dieser Ausspruch auf einer Anti-GEZ-Demo?

SW: Vor mehr als drei Jahrzehnten war der Slogan „Freiheit statt Sozialismus“ ein CDU-Wahlkampfmotto. Franz-Josef-Strauß war einer der bayerischen Politiker, der auf ganz besondere Art und Weise in diese Kerbe einschlug. Letztendlich entwickelte sich dann der Freistaat Bayern eine zeitlang so positiv, daß man nicht mehr auf Finanztransfers aus anderen Bundesländern angewiesen war. Und nun stellen sie sich das Ganze heutzutage vor: Man bringt die Menschen in diesem Land wieder so weit nach vorne, daß der Staat nicht mehr auf soviele Steuern und Abgaben angewiesen ist. Angesichts des Kaufkraftverlustes der bayrischen Bürger ist es nun nämlich wieder an der Zeit, mit Engagement die Segel nun wieder konsequent in die richtige Richtung zu setzen.

WAS ICH NICHT
NUTZE
ZAHL‘ ICH NICHT

Hier ist Tobias Bezler (Bild alias Robert Andreasch). Zu seinen Lieblingsbeschäftigungen zählt es offenbar, Menschen, die nicht seiner Meinung sind, abzufotographieren. Laut Bericht in der Jungen Freiheit>> soll Bezler Kontakte in die extrem linke Szene haben. Trotzdem darf er als vermeintlicher Experte durch die Lande tingeln und hält Vorträge gegen freiheitlich und patriotisch orientierte Menschen.
Warum fotographiert der ultralinke Tobias Bezler GEZ-Gegner ab ?

Warum fotografiert der ultralinke Tobias Bezler GEZ-Gegner ab?

Siegfried Benker, Die Grünen
Siegfried Benker ist bis vor Kurzem für die Grünen Fraktionsvorsitzender im Münchner Stadtrat gewesen (Die Grünen im Münchner Stadtrat). Münchner atmeten auf, als er vor Kurzem aus diesem Stadtrat ausschied. (Süddeutsche Zeitung). Wurde es ihm auf der Veranstaltung am Marienplatz von „München-ist-bunt“ zu langweilig, oder warum kam er zur Anti-GEZ-Kundgebung an den Odeonsplatz? (Süddeutsche Zeitung)
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Veröffentlicht am 25. März 2013 in MÜNCHEN, PRO, VOR ORT und mit , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

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