Jahrhundertflut: Solidarität mit den Opfern der Hochwasserkatastrophe

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Bildquelle: Hartmut910 / pixelio.de

In den letzten Maiwochen war es vor allem in Südbayern zu extrem ergiebigen und unwetterartigen Regenfällen gekommen. Binnen 24 Stunden sind bis zu 150 Liter pro Quadratmeter Regenmenge gefallen. In der Drei-Flüsse-Stadt Passau musste ein Gefängnis evakuiert werden, auf wichtigen Bahnstrecken wie von München nach Salzburg stehen die Züge still. Vielerorts kommt es zu Stromausfällen. Auch erste bayrische Todesopfer sind zu beklagen. Die Bürgerbewegung pro Deutschland steht solidarisch auf der Seite der Opfer des Hochwassers und wir sind vom Ausmaß der Überschwemmungen schockiert. Die etablierte Politik muss hierfür die Verantwortung übernehmen. 

Die seit der Jahrhundertflut 2002 von den Etablierten getroffenen Vorkehrungen in Sachen Hochwasser- und  Katastrophenschutz kann man nur noch mit der Schulnote 6 bewerten. So war es auch kein Wunder, daß es beim Lechhochwasser 2005 zu einem schwerwiegenden Fehler der verantwortlichen Politiker kam. Damals wurden Stauseen in regenarmen Zeiten bis an die Grenze des maximal zulässigen aufgefüllt, damit durch Stromerzeugung maximaler Profit erwirtschaftet werden konnte. Als es dann zu heftigen Niederschlägen kam, waren z.B. im Staubecken des Forggensees nicht mehr genug Reserven da, um die Wassermassen auffangen zu können. Die Folge war, daß das Ausmaß der Überschwemmungen und Schäden größer war, als nötig.

Die Bürgerbewegung pro Deutschland sagt ganz klar, daß das Management der Stauseen optimiert werden muss und daß wir  mehr ausgewiesene Ausweichfläche brauchen, um auf steigende Pegelstände besser reagieren zu können. Doch statt unseren bayrischen Gewässern – wie wir wollen-  ihren natürlichen Flußlauf zuzugestehen, stellt die Europäische Union  für Umweltzerstörung und Flußbegradigungen Fördergelder bereit, so z.b. für einen „Donauausbau“ zwischen Straubing und Vilshofen. Die vor Ort ansässigen regierenden Großparteien haben deshalb vor allem die EU-Fördergelder im Blick. Alles geschieht im Sinne der Großindustrie, auf örtliche Gegebenheiten, die Natur und die Bürger wird keinerlei Rücksicht genommen.

Die Bürgerbewegung pro Deutschland in Bayern fordert die Auferlegung eines Soforthilfeprogrammes in Höhe von 500 Millionen Euro, um betroffenen Anwohnern und bayrischen kleinen – und mittelständischen Betrieben in ihrer prikären Lage zu helfen.

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Veröffentlicht am 3. Juni 2013 in HEIMAT und mit , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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