Euro enteignet deutsche Sparer, Verbraucher und zukünftige Rentnergeneration

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(von Uwe Görler) Die deutschen Sparer verlieren aufgrund der künstlich niedrig gehaltenen Zinsen durch die Europäische Zentralbank (EZB) allein in diesem Jahr 14 Mrd. Euro. Das geht aus einer Berechnung der Deutschen Postbank hervor. Im kommenden Jahr sollen es danach bereits 21 Mrd. Euro sein. „Durch den Anstieg der Inflation bei anhaltend niedrigen Zinsen wird sich die reale Vermögensentwertung beschleunigen“, zitiert die „Bild“-Zeitung den Postbank-Chefstrategen Marco Bargel.

Aktuell beträgt der europäische Leitzins gerade einmal 0,5 Prozent, gleichzeitig steigen die Lebenshaltungskosten. Erst im Juli stieg die Inflationsrate von 1,5 Prozent im Mai und 1,8 Prozent im Juni auf nun 1,9 Prozent. Waren des täglichen Bedarfs, wie Lebensmittel verteuerten sich im Juli laut Statistischem Bundesamt um satte 5,9 Prozent. Selbst bei Heranziehung der offiziellen Inflationsrate von 1,9 Prozent verliert der deutsche Sparer, der sein Geld auf dem Sparbuch anlegt, aber auch Käufer deutscher Bundesanleihen,  jährlich mindestens 1,4 Prozent  seiner realen  Kaufkraft.

Probleme bereitet dies auch immer mehr Rentenversicherungen, Pensionskassen oder Versicherern, die mittlerweile reihenweise ihre Überschussbeteiligungen bei Renten oder Lebensversicherungen kürzen müssen. Die Folge: Altersarmut für große Teil der deutschen Bevölkerung und Arbeiten bis ins hohe Alter. Anleger, die vor Jahren in die Riester-Rente gedrängt wurden, sind die Dummen, die Zinsen sinken ständig. Und die private Vorsorge ist wichtiger denn je, denn der Staat kann schon lange nicht mehr die gesetzliche Rente in der bisherigen Höhe garantieren.

Doch die größten Belastungen muss jeder einzelne deutsche Steuerzahler tragen, die durch Staatshaftung aus den unzähligen Rettungsschirmen erwachsen. „Die Bundesbürger haften aktuell mit 86 Milliarden Euro für bisher ausgezahlte Hilfskredite allein aus dem ersten Rettungsfonds an Krisenländer der Euro-Zone. Das geht aus einer in Berlin bekanntgewordenen Übersicht des Bundesfinanzministeriums zum Stichtag 31. Juli hervor“, dies meldete die „Welt“. Berücksichtige man die Garantien für zugesagte Mittel aus dem Rettungsfonds EFSF insgesamt, betrage die deutsche Haftung bereits 95,3 Milliarden Euro. Allein 80 Mrd. EUR deutscher Steuergelder gingen anderen Medienberichten zufolge bereits nach Griechenland.

Nach dem ersten Schuldenschnitt, an dem vor allem private Anleger bluten mussten, folgt wohl bald der zweite Schuldenschnitt. Ein Schuldenschnitt von nur 50 Prozent bedeutet ein Minus von 40 Mrd. Euro für den deutschen Steuerzahler. Doch dies muss verschoben werden bis nach den Bundestagswahlen und den Nationalratswahlen in Österreich – das verschreckt die Wähler. Größter Batzen sind aber die Target-2-Salden, also Forderungen an Unternehmen von Euro-Pleitestaaten. Die betrugen Ende Juli 2013 727,2 Mrd. EUR. Ende Juli 2007 betrugen sie noch 20,6 Mrd. EUR. Fallen diese aus, muss auch hier der deutsche Steuerzahler einspringen. Kurt Lauk, Präsident des CDU-Wirtschaftsrates, bezifferte die Pro-Kopf-Schulden in Deutschland vom Baby bis zum Greis für den Rettungsschirm ESM mit 2.300 EUR. Und die Schulden wachsen mit jedem Tag, solange der Euro existiert. Deutschland wird zur Melkkuh Europas.

Pro Deutschland sagt NEIN! zur  weiteren Ausplünderung Deutschlands durch die EU. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Deshalb raus aus dem Euro – und dies möglichst bald!

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Uwe Görler

Der Wirtschaftsjournalist Uwe Görler ist bei der kommenden Bundestagswahl ihr Kandidat im Freistaat Bayern. Im pro- Deutschland Bundesvorstand ist er zuständig für das Ressort Währungs- und Wirtschaftspolitik. Die Bürgerbewegung pro Deutschland tritt flächendeckend in Bayern zur Bundestagswahl an.

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Veröffentlicht am 11. August 2013 in EUROPA und mit , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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