Neuburger Kindermord: PRO Bewegung BAYERN fordert Hilfe für die Angehörigen

 Wir wollen uns im nachfolgenden Artikel nur  mit den Opfern befassen.

Eine ganze Gemeinde trauert! Natürlich kann niemand den Eltern das durch ein bestialisches Verbrechen verlorene Kind zurückbringen, aber die psychischen und sozialen Folgen sind gravierend. Das Opferentschädigungsgesetz (OEG), daß von den etablierten Parteien geschaffen wurde, hilft in diesem Fall kaum. Es zahlt nach einem komplizierten Antragsprozess nur in circa 10% der Fällen wirklich Geld oder eine Opferrente aus. Die Angehörigen könnten somit nur freiwillig vom Staat eine Entschädigung für ihr Leid erhalten, doch auch davon ist nicht auszugehen. Schließlich handelt es sich bei Franziska O. um ein deutsches Kind, und es ist daher davon auszugehen, daß die Politiker der ahnungslosen Großparteien im Gegensatz zum NSU-Prozess darauf verzichten, eine Angehörigenentschädigung ins Gespräch zu bringen. Deshalb zählt es jetzt, den Angehörigen bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche nach dem OEG zu helfen, damit die Familie nicht zu den 90% der Antragsteller gehört, die keine Entschädigung erhalten.

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Veröffentlicht am 21. Februar 2014 in PRO und mit , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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